Messcomputer von MEB

Die Firma VEB Messelektronik Berlin (MEB) baute in den 1980er Jahren einige Messcomputer für den Einsatz in der Industrie. Thematisch füllte MEB eine Marktnische aus, die in der DDR nicht von Robotron besetzt war und wurde somit auch nicht von Robotron als Konkurrenz angesehen.
Technisch bestanden die Rechner sowohl aus Komponenten von Robotron als auch aus Eigenentwicklungen von MEB.


Typischer MEB-Messcomputer

Typische Anwendungen für die Messcomputer waren: Speicherseitig wurde die Rechnerentwicklung von Anfang an zweigleisig gefahren: Die Programme und die EPROMs besaßen eine 7-stellige Nummer in Form eines aufgeklebten Kunststoffschilds. Weitere Beschriftungen gab es nicht.


Original-Magnetkassette, oben mittig die Kassettennummer.

Schachteln der Magnetkassetten (Original-Datenträger)

Die Stromversorgung erfolgte über einen dicken Netztransformator sowie analoge Spannungsregler, was sich auch in dem nicht geringen Gewicht von 36 kg widerspiegelte. Der Größe des Trafos entsprach der Forderung der Pegelmesstechnik und Störspannungsmesstechnik für Schutzklasse 2, also erdfreie Geräteausführung. Auf die Verwendung von Schaltnetzteilen wurde wegen möglicher elektrischer Störabstrahlung bewusst verzichtet.
Die Messcomputer-Rechner kamen ohne eine Ventilatorkühlung (Temperaturbereich +5°C bis +40°C) aus, was besonders bei akustischen Messungen hilfreich war.
Das Gehäuse war bei allen Messcomputern von MEB gleich: ein leichtes, schlichtes Aluminiumgehäuse mit den Abmaßen 449 x 259 x 560 mm (BxHxT). Alternativ konnten die Rechner auch gehäuselos in 19-Zoll-Schränke eingebaut werden. Großen Wert legte der Hersteller auf eine Netzfilterung, die Eindringen von Störsignalen vom Lichtnetz in den Rechner sowie Abstrahlung von Störsignalen aus dem Rechner verhindern sollte.

Zum Messen analoger Größen besaßen die Geräte Analogmesseinheiten AME mit folgenden Werten: Zum Messen digitaler Größen besaßen die Rechner Frequenzmesseinheiten FME mit folgenden Werten:
Der Industrieabgabepreis (also die Herstellungskosten) der Rechner lag je nach Ausstattungsgrad zwischen 22.000 und 40.000 Mark, im Vergleich zu den auf der selben Hardware basierenden Bürocomputern also ausgesprochen preiswert.


Computerserie PSA

(PSA=Programmierbares Steuer- und Anzeigesystem, Sammelbezeichnung eigentlich "PSA1000")
Diese Rechner stellten den Beginn der Messcomputerserie dar und wurden eingesetzt. Zur PSA-Computerserie gehörten die Modelle PSA1301, PSA1302, PSA1305 und PSA1306.

Intern besaßen die PSAs sechzehn Steckplätze nach dem K1520-Standard, die größtenteils mit von MEB entwickelten Platinen bestückt waren. Bei den RAM-orientierten Maschinen PSA1301, PSA1305 und PSA1306 standen über das Zusatzgerät PZG noch weitere 16 Steckplätze zur Verfügung.

Die Rechner waren grafikfähig mit einer Auflösung von 512x256 Punkten, wobei der Grafikbereich erst in Höhe der fünften Textzeile begann und somit den Menüraum der ersten vier Zeilen nicht beeinträchtigte. Allerdings war bis zum PSA1305 die Grafikarbeit auf vier einzelne Kurven begrenzt, ähnlich wie beim MC80.2x. Dies hatte zwar den Nachteil, keine beliebigen Grafiken (z.B. Kreise, Fotos) darstellen zu können, aber neben der finanziellen Ersparnis des Grafikspeichers (nur 2 KByte) auch den Vorteil einer wesentlich kürzeren Bildaufbauzeit, was für Echtzeitanwendungen wichtig war.
Wie damals nicht selten, besaßen die Rechner eine zweite getrennte Bildschirmkarte für den Textmodus, hier mit 64x20 Zeichen Auflösung. Die ersten vier Zeilen davon waren für Menüs vorgesehen und konnten damit unabhängig von den anderen Zeilen ein- und ausgeblendet werden. Der Zeichenvorrat wurde aus 128 Zeichen gebildet, die bei Bedarf alle mit einem Unterstrich (gesteuert über das 8. Datenbit) versehen werden konnten.
Eine dritte Platine lieferte das Messgitter (Rahmen, Skala, Hilfslinien, Cursor, Balkenanzeigen). Die Ausgaben der drei Bildschirmkarten wurden erst auf dem Bildschirm (monochrom, grün) gemischt. Erst beim MFA100 bzw. MSA210 wurden diese Schranken überwunden (Vollgrafik im gesamten Bildschirmbereich).

Schnittstellen

An der Geräterückseite befanden sich verschiedene Bus- und Signalanschlüsse. So konnten z.B. Messgeräte (z.B. Frequenzmesser, Digitaloszilloskope) oder Drucker mit dem IMS-2-Interface angeschlossen werden.
Außerdem besaß das PSA ein Digital-Interface für 64 Bit Ausgabe und 8 Bit Eingabe (im PZG konnte sich außerdem noch eine zweite Interfacekarte befinden). Dieser Digitalausgang konnte ggf. auch eine Centronics-Schnittstelle für den Anschluss eines Nadeldruckers emulieren.
Analoge Größen wurden durch den Messverstärker (Messbereiche 0,5V, 5V oder 50V im Frequenzbereich 0-15 kHz) sowie die beiden Dynamikeingänge (30 dB und 100 dB bei max. 100 kHz) gemessen. Die AD-Wandlung konnten entweder mit 8 Bit Genauigkeit bei 8µs Verarbeitungszeit oder 12 Bit Genauigkeit bei 84µs Verarbeitungszeit erfolgen. Für Frequenzmessungen bis 80 MHz (in anderen Quellen wurde 100 MHz angegeben) stand ebenfalls ein passender Eingang mit einer zeitlichen Auflösung von 100 ns bereit. Zur Steuerung anderer Geräte (beispielsweise Messempfänger oder Signalgeneratoren) lieferte ein DA-Wandler programmierbare Spannungen zwischen -4,5V und + 4,5V.

Ein Ausbau mit weiteren Adapterkarten, z.B. V.24, SIF1000 (für Lochbandgeräte), IFSP, IFSS oder EPROMer (EPROM-Typen U555 und U2716) wurde auf Kundenwunsch vorgenommen.

Als Tastatur für die reine Messanwendung wurde die auf der Frontseite befindliche Mini-Tastatur benutzt. Für Programmentwicklung und anspruchsvolle Aufgaben wurde die von den Robotron-Terminals bekannte Tastatur K7634 angesteckt, die für die PSA mit einer speziellen Tastenbelegung geliefert wurde.
Es gab auch kurzzeitig eine Gehäuseversion ohne Frontplattentastatur, die aber keine Verbreitung fand. Die so modifizierte Version des PSA1301 wurde unter dem Namen PSA2001 angeboten.

Zur Eingabe quasianaloger Werte war ein inkrementeller Geber in Form eines Drehkopfes an der Gerätefront angebracht. Mit ihm konnten die Einstellung der Verstärkung, der Zeitablenkung sowie Cursor-Positionierungen nutzerfreundlich durchgeführt werden. Die Ansteuerung dazu erfolgte softwaregesteuert bei Bedarf. Die rote LED daneben dabei zeigte die Verfügbarkeit des Gebers an.

Als Drucker kam ursprünglich ein Fernschreibdrucker F1200 zum Einsatz, der mittels eines 5-poligen Diodensteckers an das Linienstrominterface des Rechners gekabelt wurde. Nachteil war aber dabei, dass der F1200 nicht grafikfähig war und damit Diagramme nicht dargestellt werden konnten. Später wurden stattdessen grafikfähige Nadeldrucker K6311 von Robotron sowie Plotter K6418 benutzt.

Interessant war auch die Ausrüstung mit einer Controller-Platine nach dem Standard IEC 625 / IMS2. Über sie war eine Kopplung mit anderen Messgeräten (z.B. Digitalvoltmeter, Zähler; auch Geräte westlicher Herkunft) möglich. Das PSA konnte dabei als Sprecher oder Hörer fungieren.


Betriebssysteme

Die Betriebssysteme SYS-PSA (im ROM des PZG) und SYS-MCS (auf Magnetkassette) enthielten die Programmiersprache BASIC, einen Editor für Assembler-Programmierung sowie einen Hex-Editor für Maschinencode-Programmierung.
Der BASIC-Interpreter, der ab dem PSA1305 auch als Betriebssystemkonsole fungiert, beinhaltete ein Minimal-BASIC, dass um erweitert war. Generell wurde auf eine möglichst einfache, menügesteuerte Bedienung geachtet, da der Rechner ja auch ohne externe Tastatur, also nur mit der eingebauten Kleintastatur bedienbar sein sollte.
Weiterhin existierte die Betriebssystemkomponente SYS-PZG im ROM des PZG, die die Ansteuerung des Kassettenmagnetbandlaufwerks und eventueller Lochbandtechnik übernahm.

Außerdem wurde mit den Geräten eine Hardware-Prüfsoftware namens PRF-APS sowie ein Programmpaket namens APL-APS in Magnetkassettenform ausgeliefert, das enthielt.

Mit Einführung des PSA1305 kamen noch einige Softwarepakete dazu: Die PSA-Rechner boten außerdem die Möglichkeit, ein beliebiges alternatives Betriebssystem von Magnetkassette (und später auch von Diskette) zu laden.


Messcomputer PSA1301

(Alias PSA 1301, PSA-1301)

Das PSA1301 stellte ein RAM-orientiertes Gerät dar, das in Kombination mit dem Zusatzgerät PZG2001 benutzt wurde. Es unterschied sich vor allem in der Speicherbestückung vom Nachfolgemodell PSA1305.


Messcomputer PSA1301

Messcomputer PSA1301 (Grafiktestprogramm gestartet)

PSA1301 mit PZG2001

Der Einsatz des PSA1301 erfolgte meist als Pegel- und Dämpfungsmessplatz PDM60.

Platinenbestückung

Name Kürzel Bedeutung des Kürzels Erläuterung
191902 GRS Grafikspeicher Anzeige von 4 Messkurven 512x256 Punkte
191901 DST Displaysteuerung Textmoduskarte 64x20 Zeichen
192404 MGE Messgittereinheit zeichnet Rahmen und Hilfslinien
192402 ADU Analog-Digital-Umsetzer 10 Bit Auflösung
192401 AME Analog-Messeinheit Messverstärker
012-7040 PFS1 Programmierbarer Festwertspeicher 16 KByte EPROM
- KST Kontaktstecker Überbrückt IE-Kette und BA-Kette
192403 PIE0 Parallele Interface-Einheit 64 Bit Ausgabe und 8 Bit Eingabe potenzialgetrennt (z.B. für Anschluss des Pegel- und Wobbelmessplatzes PWM60). Eine weitere PIE kann im Beistellgerät verbaut werden.
012-7050 BVE Busverstärker Ankopplung des PZG2001
192406 FAE Fernschreiber-Anschlusseinheit für Fernschreibdrucker F1200, 50/100/150 Bd
192405 IFB Interface-Bus IMS-2-Interface
191985 TAE Tastatur-Anschlusseinheit Tastatur + 2 Messstellenumschalter + DA-Wandler 8/10 Bit, -4,5V bis +4,5V, max 50 Hz
012-7120 OPS1 Operationsspeicher 16 KByte DRAM
012-7100 ZRE zentrale Recheneinheit CPU + 3 KByte EPROM
012-7120 OPS2 Operationsspeicher 16 KByte DRAM

Das PSA1301 gilt heute als ausgestorben.


Messcomputer PSA1302

(Alias PSA 1302, PSA-1302)

Dieser Messcomputer hatte die zur Arbeit notwendige Software im ROM eingebaut. Eine Arbeit mit externen Laufwerken war daher nicht vorgesehen. Bedient wurde das Gerät in der Regel mit den Tasten an der Gerätefront, eine externe Tastatur war nicht notwendig.


Arbeit am PSA1302 (Antennen-Messung)

Der Einsatz des PSA1302 erfolgte meist als Pegel- und Dämpfungsmessplatz PDM60.

Speicher-Bestückung:

Platinenbestückung

Name Kürzel Bedeutung des Kürzels Erläuterung
191902 GRS Grafikspeicher Anzeige von 4 Messkurven 512x256 Punkte
191901 DST Displaysteuerung Textmoduskarte 64x20 Zeichen
192404 MGE Messgittereinheit zeichnet Rahmen und Hilfslinien
192402 ADU Analog-Digital-Umsetzer 10 Bit Auflösung
192401 AME Analog-Messeinheit Messverstärker
192408 SPE1 Speichereinheit 16 x 2k EPROM
192403 FME Frequenzmesseinheit 0-80 MHz
192403 PIE0 Parallele Interface-Einheit 64 Bit Ausgabe TTL + 8 Bit Eingabe TTL
192403 PIE1 Parallele Interface-Einheit 64 Bit Ausgabe TTL + 8 Bit Eingabe TTL
192406 FAE Fernschreiber-Anschlusseinheit für Fernschreibdrucker F1200, 50/100/150 Bd
- KST Kontaktstecker Überbrückt IE-Kette und BA-Kette
191985 TAE Tastatur-Anschlusseinheit Tastatur + 2 Messstellenumschalter + DA-Wandler 8/10 Bit, -4,5V bis +4,5V, max 50 Hz
012-7120 OPS1 Operationsspeicher 16 KByte RAM
012-7100 ZRE zentrale Recheneinheit CPU + 3 KByte EPROM
192408 SPE2 Speichereinheit 16 x 2k EPROM

Das Betriebssystem nannte sich SYS-PSA und befand sich im EPROM.

Vom PSA1302 hat bis heute vermutlich nur 1 Exemplar überlebt. Es befindet sich im Rechenwerk Computermuseum Halle.

Messcomputer PSA1303

Bei diesem Gerät handelte es sich um einen Grundrechner, den der Anwender nach seinen Bedürfnissen ausbauen konnte und musste. Der Rechner war daher nur mit den notwendigsten Platinen bestückt. Die Kopplung mit einem Zusatzgerät war bei diesem Rechnertyp nicht vorgesehen.


Messcomputer PSA1303

Platinenbestückung

Name Kürzel Bedeutung des Kürzels Erläuterung
191902 GRS Grafikspeicher Anzeige von vier Messkurven 512x256 Punkte
191901 DST Displaysteuerung Textmoduskarte 64x20 Zeichen
192404 MGE Messgittereinheit zeichnet Rahmen und Hilfslinien
012-7100 ZRE zentrale Recheneinheit CPU + 3 KByte EPROM


Vom PSA1303 ist heute noch die Existenz 1 Exemplars bekannt.


Messcomputer PSA1305

(Alias PSA 1305, PSA-1305)

Das PSA1305 stellte den Nachfolger des PSA1301 dar, wurde ab 1985 produziert und arbeitete RAM-orientiert, hatte seine Software also nicht im ROM, sondern lud diese von der Magnetkassette in den RAM. Dieser Rechner wurde daher stets zusammen mit dem Zusatzgerät PZG2002 benutzt, welches ein Kassettenlaufwerk samt Netzteil sowie weitere Platinenschächte enthielt. Ein Busverbinder, der den gesamten K1520-Bus übertrug, diente der Kopplung beider Geräte. Die freie Ladbarkeit der Programme hatte den Vorteil der größeren Flexibilität und die Möglichkeit, die Software um eigene Programme zu ergänzen, allerdings auch den Nachteil der längeren Ladezeit und der umständlicheren Bedienung. Über softwareseitige Tricks war es teilweise möglich, auch ROM-Karten, die Anwendersoftware enthielten, in diesen Rechner einzubauen.


Messplatz mit PSA1305, PZG2002 und F1200

Innenansicht des PSA1305

Rückansicht des Gerätes

Speicherbestückung



Platinenbestückung

Name Kürzel Bedeutung des Kürzels Erläuterung
191901 DST Displaysteuerung Textmoduskarte 64x20 Zeichen
191902 GRS Grafikspeicher Anzeige von 4 Messkurven 512x256 Punkte
192404 MGE Messgittereinheit zeichnet Rahmen und Hilfslinien
192402 ADU Analog-Digital-Umsetzer 10 Bit Auflösung
192401 AME Analog-Messeinheit Messverstärker, max. 100 kHz log. +12,4...-100dB an 150 Ohm / max 2,5V an 1 kOhm,
192403 FME Frequenzmesseinheit 0-80 MHz
192403 PIE0 Parallele Interface-Einheit 64 Bit Ausgabe TTL + 8 Bit Eingabe TTL
012-7050 BVE Busverbinder Zum Ankoppeln des PZG2002
192406 FAE Fernschreiber-Anschlusseinheit für Fernschreibdrucker F1200, 50/100/150 Bd
192405 IFB Interface-Bus IMS-2-Interface
191985 TAE Tastatur-Anschlusseinheit Tastatur + 2 Messstellenumschalter + DA-Wandler 8/10 Bit, -4,5V bis +4,5V, max 50 Hz
192416 DRM dynamischer RAM 64k RAM
012-7100 ZRE zentrale Recheneinheit CPU + 3 KByte EPROM

Diskettenvariante

Bei der letzten Modellen des PSA1305 konnte zusätzlich zum Magnetkassettenlaufwerk ein Disketten-Doppellaufwerk angeschlossen werden. Da die Stromversorgung des PSA1305 bereits bis an die Grenze ausgereizt war, enthielt die Disketteneinheit eine eigene Stromversorgung. Der Disketten-Controller wurde in das PZG eingebaut. Außerdem wurde zur Beschleunigung der Signale eine zusätzliche Busabschlusskarte notwendig. Aufgrund der geringen Produktionszahlen ist davon auszugehen, dass die PSA1305-Diskettenlaufwerke nur werksintern eingesetzt wurden und nicht in den Handel kamen.

Software

Die Urlade-Software "KMB-LD1" befand sich im ROM der ZVE-Karte und bot in einem Menü: Die Aktivierung des SYS-PSA führte zu einem nächsten Menü mit folgendem Funktionen:

Spartanisch: Urlader-Einschaltbildschirm des PSA

Hauptmenü des PSA

Die eigentlichen Anwendungsprogramme wurden in Form von BASIC-Dateien oder Maschinencode-Dateien vom Kassettenlaufwerk geladen. Die Bedienung des Rechners konnte alternativ mit der Mini-Tastatur an der Frontplatte oder mit einer externen Tastatur durchgeführt werden.


Der BASIC-Interpreter...

...und seine Optionen

der Hex-Editor

Befehlseingabe zur Kassettenarbeit

Auflistung eines Kassetteninhalts

Auflistung eines Kassetteninhalts (Variante 2)

Grafikdarstellung (3 Kurven)

Grafikdarstellung (3 Kurven)

Von diesem seltenen Rechner sind heute nur noch zwei vollständige Exemplare bekannt.

Wer besitzt ein PSA1305 oder Schaltpläne oder Software dazu?


Messcomputer PSA1306

(Alias PSA 1306, PSA-1306)

Dieser seltene Rechner war der Nachfolger des PSA1305. Es wurde wahrscheinlich ausschließlich im militärischen / geheimdienstlichen Umfeld zur Funkaufklärung benutzt. Zum Gerätesystem SMA12 (Selektiver Messautomat) gehörten neben dem PSA ein Frequenzsynthesizer FS12, das Selektive Empfangsteil SET12 sowie ein Messstellenumschalter SAP12; alle Geräte wurden von MEB gefertigt. Gegenüber dem Vorgängermodell waren im PSA1306 drei Platinen ersetzt.

Die Systemsoftware war mit der des PSA1305 identisch; die Anwendersoftware bestand aus den beiden Programmen SMV-APS und FUE-APS.
SMV-APS ermöglichte diskrete Spannungs- und Feldstärkemessungen, Wobbelmessungen sowie die Aufzeichnung der Empfangsfeldstärke über einen bestimmten Zeitraum. Die gewonnenen Daten konnten anschließend auf Magnetkassette (PZG2002) gespeichert werden.
FUE-APS überwachte einen bestimmten Frequenzbereich und stellte beim Erkennen neuer Sender einen von maximal drei Funkempfängern Typ EKD500 selbständig auf dessen Frequenz, woraufhin sich der Bediener einen Überblick von der Rechtmäßigkeit des Senders machen konnte.


Messcomputer PSA1306

PSA1306 mit abgenommener Rückwand

Frequenzsynthesizer FS12

Selektives Empfangsteil SET12

Ansicht eines Messplatzes SMA12

Als Drucker wurde nun anstelle des F1200 ein Nadeldrucker K6313 eingesetzt.

Vom PSA1306 sind heute nur noch drei Exemplare bekannt.


Messcomputer PSA2000

Bei diesem Gerät handelte es sich um einen Grundrechner, den der Anwender nach seinen Bedürfnissen ausbauen konnte und musste. Der Rechner war daher nur mit den notwendigsten Platinen bestückt.
Die Kopplung mit einem Zusatzgerät war bei diesem Rechnertyp nicht vorgesehen.
Das PSA2000 enthielt wahrscheinlich, abweichend von allen anderen Rechnern der Serie, ein Gehäuse ohne Einbautastatur an der Frontplatte.

Platinenbestückung

Name Kürzel Bedeutung des Kürzels Erläuterung
191902 GRS Grafikspeicher Anzeige von 4 Messkurven 512x256 Punkte
191901 DST Displaysteuerung Textmoduskarte 64x20 Zeichen
012-7100 ZRE zentrale Recheneinheit CPU + 3 KByte EPROM


Das PSA2000 gilt heute als ausgestorben.


Messcomputerserie MFA100

(Alias MFA 100, MFA-100)

(Modulares Fourier-Analyse-System, nicht zu verwechseln mit dem Fahrkartenautomaten MFA)
Dieser Rechner stellte eine Sonderform bzw. Weiterentwicklung des PSA-Rechners dar.
In der Fachtagung "Mikroprozessor- Mikrorechentechnik in der Ingenieurausbildung" vom 6.2 1984 bis 10.2.1984 in Berlin-Lichtenberg wurde von MEB der Messcomputer PSA vorgeführt. Das gab Anlass zu Einladungen an andere Hochschulen, z.B. Görlitz, Mittweida, Wismar, Chemnitz. Bei einer Exkursion in die Labors des ZWG (Zentrum Wissenschaftlicher Gerätebau) der Akademie der Wissenschaften in Berlin-Adlershof wurde ein Fourier-Analysesystem vorgeführt, bestehend aus einem großen Messgestell mit zwei Bildschirmen und zwei Tastaturen für verschiedene Steuerprozesse. Dafür wurde dringend ein Serien-Produzent gesucht. Robotron-Messelektronik Otto Schön lehnte ab, MEB fand sich schließlich unter der Bedingung der Aufwandsreduzierung und Anpassung an das PSA-Gefäßsystem mit K1520-Modulen zur Fertigung der Grundgeräte bereit.

Voraussetzung für die grafische Darstellung der Ergebnisse war die Vollgrafik-Fähigkeit des Rechners. Die noch im PSA-Rechner benutzte 4-Kurven-Grafik wurde daraufhin samt Messgittereinheit durch die VIS2-Platine der Akademie der Wissenschaften ersetzt und mit einer neuen Displaysteuereinheit verbunden.

Die Prospekte der AdW zur Leipziger Frühjahrsmesse 1985 und 1986 führten sechs verschiedene Typen (MFA 101 bis 106) auf, wofür weitere Institute zur Mitarbeit verpflichtet wurden.

Name EinsatzgebietEntwicklung
MFA 101Akustik und Schwingungsmesstechnik bis 22 kHzIngenieurschule in Zwickau
MFA 102Einkanalig von 10 Hz .. 400 kHzMEB
MFA 103Polaritätskorrelator 30 kHz .. 1000 MHzTH Ilmenau
MFA 104SprachanalyseZWG (Zentrum Wissenschaftlicher Gerätebau) der Akademie der Wissenschaften
MFA 105Boxcarrechner zur Kurzzeitmessung bis 2 GHzZOS (Zentral-Institut für Optik und Spektroskopie) der Akademie der Wissenschaften
MFA 106Einkanalig, 3Hz ..15 kHzZWG (Zentrum Wissenschaftlicher Gerätebau) der Akademie der Wissenschaften / MEB

Das Gerät MFA 106 lief als erstes bei MEB an und wurde mit Druckerkarte für Centronics-Interface und Bus-Karte (IEC 625 / IMS2) ausgerüstet. Das MFA 104 bekam eine spezielle Software. Das MFA 103 wurde in Ilmenau umgerüstet und erprobt. Das MFA 105 wurde von ZOS mit geschirmten Leiterplatten ausgerüstet (2-GHz-Sampling-Betrieb).

Mangels geeigneter ADU-Schaltkreise kam der Zweikanaleingang vorerst nicht voran (die Fertigung sollte Messelektronik Otto Schön übernehmen). Ein auf der Leipziger Frühjahrsmesse 1988 von der Sowjetunion ausgeliehener Transientenspeicher C9-8 (10/20 MHz) half bei Koppelexperimenten über den IEC-Bus.
Bei der Herbstmesse 1988 des Versorgungskontors in Berlin-Lichtenberg (Elektrokohle) gelang die Vorstellung der internationalen Gerätekopplung. Die zweikanalige Signalerfassung des Transientenspeichers brachte die Erhöhung des Frequenzumfanges der Fourieranalyse um das 740-fache.


Messcomputer MFA100

Innenansicht des MFA100

Rückansicht MFA100

Arbeit am MFA100

Zur Geschwindigkeitssteigerung wurde bei der 400kHz-Variante ein arithmetischer Coprozessor auf Basis des U8001 benutzt.

Aufgrund der begrenzten Speichergröße enthielt das MFA nur eine abgerüstete Variante der Ansteuersoftware für die IMS-2-Schnittstelle. Für anspruchsvolle Aufgaben im Bereich IMS-2 wurde das MFA daher mit einem Rechner PSA gekoppelt, der seinerseits die Steuerung des Gesamtsystems vornahm.

Das MFA besaß zwei Bildschirmkarten, die beide auf den eingebauten Bildschirm wirkten: eine Textmodus-Karte mit 80x24 Zeichen und eine Vollgrafikkarte VIS2 mit 512x256 Punkten. Die Bildschirmausgabe erfolgte über den eingebauten Bildschirm (monochrom).


Schnittstellen

An Schnittstellen stand ein Centronics-Anschluss (für Drucker), ein IMS-2-Interface (für Messgeräte) sowie ein SIF1000-Anschluss (für Lochbandtechnik) zur Verfügung.
Die Bedienung konnte alternativ mit der Mini-Tastatur an der Frontblende oder mit einer externen Tastatur K7634 erfolgen.


Betriebssystem

Das Betriebssystem SYS-MFA sowie die Anwendersoftware befanden sich auf zwei 32-KByte-EPROM-Karten. Nach dem Einschalten durchlief der Rechner einen Selbsttest und ging danach in das Diagnosemenü, wo manuell verschiedene Tests (RAM, ROM, Tastatur, Grafik) ausgelöst werden konnten.
Per Hotkey wurde ins Betriebssystem umgeschaltet, von wo aus Konfigurationen (z.B. Drucker) vorgenommen werden konnten und von wo aus auch die eigentlichen Messungen gestartet wurden.


Betriebssystem SYS-MFA

Nutzung des MFA100 als Speicheroszilloskop

Signalanalyse am MFA100

Signalanalyse am MFA100


Varianten

Vom MFA100 gab es drei Varianten (Ausbaustufen) für unterschiedliche Einsatzfälle:

Zubehör

An externen Geräten war mit dem MFA100 koppelbar:

Platinenbestückung

Name Kürzel Bedeutung des Kürzels Erläuterung
192419 VSE11 Videosteuereinheit VIS2A Vollgrafik
192418 DSE11 Displaysteuereinheit Textmodus-Bildschirmkarte
192408 SPE11 Speichereinheit 16 x 2k EPROM
192426 RSV11 Rechnergesteuerter Signalverstärker Messverstärker
192423 ADK Analog-Digital-Konverter ADU
192408 SPE11 Speichereinheit 16 x 2k EPROM
192416 DRM11 dynamischer RAM 64k RAM
192405 IFB Interface-Bus IMS2-Interface
192424 TAD11 Tastatur + Drucker SIF1000+Centronics+Tastatur
012-7100 ZRE Zentrale Recheneinheit CPU + 3 KByte EPROM

Von diesem interessanten Rechner sind heute nur noch 2 Exemplare bekannt. Eins davon befindet sich im Rechenwerk Computermuseum Halle.


Computer MFA100/V.16P

(Alias MFA 100/V.16P)

Dieser Computer war eine abgewandelte Variante des MFA100; die von der Akademie der Wissenschaften zusammen mit Messelektronik Berlin entwickelt wurde und nicht als Messcomputer, sondern als Bürocomputer benutzt wurde, vorwiegend zur Programmierung und zur normalen Büroarbeit. Als Massenspeicher fungierte eine externe Laufwerkseinheit mit zwei Diskettenlaufwerken. Optional konnten durch Nachrüstung einer Magnetkassettencontrollerkarte zwei externe Magnetkassettenlaufwerke angeschlossen werden, um auf diese Weise auch auf COS-Kassetten zugreifen zu können.

Die Bildschirmauflösung der Karte VSE11 betrug 80x24 Zeichen im Textmodus. Vermutlich konnte das Gerät keine Vollgrafik darstellen.
64 KByte RAM bildeten den Grundspeicher, weiterhin konnte eine auf der Floppycontrollerkarte befindliche RAM-Disk (128 KByte?) genutzt werden.

Als Peripherie waren eine Tastatur K7672.03 sowie ein Drucker SD1152, SD1157 oder K63xx (anschlossen über eine Centronics- oder V.24-Schnittstelle) vorgesehen.

Nach dem Einschalten suchte der Rechner selbständig nach einer Diskette mit dem Betriebssystem MFA-CPA auf allen Diskettenlaufwerken, was ihm dann die Nutzung der international verbreiteten CP/M-Programme ermöglichte.

Vom MFA100/V16 existiert heute wahrscheinlich nur noch das Wrack 1 Exemplars.


Messcomputer PDM60 bzw. PMA60

(Alias PDM 60, PDM-60)

(PDM=Pegel- und Dämpfungsmessplatz, PMA=Pegelmessautomat)
Unter dieser Bezeichnung wurde ein kompletter Elektronikmessplatz verkauft. Er bestand neben dem eigentlichen Rechner (PSA1302 oder PSA1305) aus:

Messcomputersystem PDM60

Menüprogramm des PDM60

Messprogramm des PDM60

Ursprünglich wurde mit "PDM60" die Geräte FS1, GT1 und ET112 (also ohne Computer) bezeichnet und mit "PMA" die Kombination FS1, GT1, ET112 mit Computer. Später bezeichnete man beide Varianten als "PDM60". Das für die Nutzung zur Pegel- und Dämpfungsmessung benutzte PSA wurde an einigen Stellen auch als "PSA1901" bezeichnet.

Der PDM60 wurde als Pegel- und Dämpfungsmessplatz in den Weitverkehrsnetzen der Nachrichtentechnik, in der Entwicklung, in der Fertigung, in der Qualitätskontrolle sowie bei Wartung und Reparatur eingesetzt. Typische Aufgaben des PDM60 waren: So wurde das Gerät z.B. für benutzt.
Die Messungen wurden dabei manuell oder programmgesteuert ausgelöst, die Steuerung der angeschlossenen Geräte erfolgte bis auf wenigen Ausnahmen menügesteuert durch den Rechner. Der Frequenzbereich der zu untersuchenden Spannungen konnte zwischen 1 kHz und 60 MHz liegen, wobei zwei Spannungen gleichzeitig auf dem Bildschirm sowie zwei Linien, die die Toleranzgrenzen anzeigten, dargestellt werden konnten.

Das Betriebssystem SYS-PDM sowie die Software PMA-APS befanden sich entweder im ROM (PSA1302) oder wurde über das Zusatzgerät PZG2002 (PSA1305) von der Kassette geladen.

Das Konzept PDM60 war wahrscheinlich ursprünglich der Auslöser für die Entwicklung der PSA-Computer; erst später wurden die anderen Rechner-Anwendungsgebiete erschlossen.

Der PDM60 gilt heute als ausgestorben.


MSA210

(Alias MSA 100, MSA-100)

Das vermutlich jüngste 8-Bit-Gerät von VEB Messelektronik Berlin war der "Modulare Signalanalysator 210". Es wurde als universelles Digitalspeicheroszilloskop verwendet. Äußerlich herausstechendes Merkmal war die Nutzung eines externes Disketten-Doppel-Laufwerks FSG21 anstelle des bis dahin genutzten Magnetkassettenlaufwerks. Auch die Tastatur hatte sich verändert: am MSA210 arbeitete eine Flachtastatur K7672, die auch am Computer A7150 ihren Dienst tat.


Messcomputer MSA210

Rückansicht des MSA210

Disketteneinheit FSG21

Aufgrund des mittlerweile stärkeren Rechnernetzteils konnte auf ein separates Netzteil der Diskettenlaufwerke (wie beim PSA1305) verzichtet werden und Größe und Gewicht der Disketteneinheit schrumpften beträchtlich.

Zur Spannungsmessung besaß der Rechner zwei analoge Eingänge (maximale Eingangsspannung: 100V) sowie drei analoge, programmierbare Ausgänge. Zwei Triggereingänge zum externen Auslösen des Messvorgangs rundeten das Angebot der Analogschnittstellen ab.

An digitalen Schnittstellen verfügte der MSA210 über: Vom MSA210 ist heute noch die Existenz 1 Exemplars bekannt.


PZG2001

(Alias PZG 2001, PZG-2001)

Bei diesem Gerät handelt es sich um ein Vorgängermodell des PZG2002 und enthielt im wesentlichen ein Magnetkassettenlaufwerk K5200 sowie zusätzliche Platinenslots. Es wurde im Zusammenspiel mit dem Rechner PSA1301 benutzt.


Beistellgerät PZG2001



Platinenbestückung

Name Kürzel Bedeutung des Kürzels Erläuterung
012-7020 VLA Verbindungsleitungsadapter zur Verbindung mit dem Computer
045-8029 AKB Adapter für Kassettenbandgerät Magnetbandkassetten-Controller
192404 PIE1 Parallele Interface-Einheit 64 Bit Ausgabe und 8 Bit Eingabe
192407 IEB Interruptbeschleunigung
012-7040 PFS2 Programmierbarer Festwertspeicher 16 x 1k EPROM.
Enthält das Betriebssystem SYS-PZG

Das PZG2001 gibt heute als ausgestorben.


PZG2002

(Alias PZG 2002, PZG-2002)

(PZG=Peripheres Zusatzgerät)
Das PZG stellte eine Erweiterung des eigentlichen Messcomputers dar und wurde zusammen mit den RAM-Versionen des PSA1305, PSA1306 bzw. PDM60 verwendet. Es erweiterte den Computer um ein Magnetkassettenlaufwerk sowie um zusätzliche Platinenslots.
Messcomputerversionen, die ihr Betriebssystem im ROM hatten, wurden hingegen ohne PZG betrieben. Die Gesamtheit des PSA und des PZG bezeichnete man als "Messcomputersystem MCS".


Beistellgerät PZG2002

Innenansicht des PZG2002

Rückansicht des PZG2002

Die Ankopplung an den Rechner erfolgte über einen Verstärker direkt auf den Rechnerbus, sodass beliebige Rechnerplatinen statt im Rechner auch im PZG gesteckt werden konnten. Damit standen in Rechner und im PZG insgesamt 30 Platinen-Steckplätze bereit, weit mehr als bei allen anderen DDR-Rechnern dieser Größenklasse.

Intern enthielt das PZG die Stromversorgung für das Magnetkassettenlaufwerk und die Platinenslots.
Als Kassettenlaufwerk kam das bewährte K5200 von Robotron zum Einsatz, welches mit speziellen Digitalkassetten betrieben wurde. Die Software zur Ansteuerung des Kassettenlaufwerks, die außerdem einen Hex-Editor und einen BASIC-Interpreter enthielt, war in Form einer EPROM-Karte (32 KByte) gleich mit ins PZG eingebaut.
Mit einem Gewicht von 33 kg lag das PZG nur wenig unter dem der PSA-Rechner.

Die Organisation des Magnetbandkassette erfolgte durch das Betriebssystem SYS-PZG und war kompatibel zum Format des Rechners MRES. Neue Kassetten mussten vor der ersten Nutzung initialisiert werden, wobei eine leere Kopftabelle erstellt wurde. Über diese zentrale Tabelle erfolgte später die Zuordnung der Dateinamen zu den einzelnen Datenblöcken. Auch zusätzliche Informationen, wie Erstellungs- und Änderungsdatum, Dateiattribute und Name des Nutzers wurden in der Kopftabelle verwaltet.


Auflistung eines Kassetteninhalts

Auflistung eines Kassetteninhalts (alternative Variante)


Platinenbestückung

Name Kürzel Bedeutung des Kürzels Erläuterung
012-7020 VLA Verbindungsleitungsadapter zur Verbindung mit dem Computer
045-8029 AKB Adapter für Kassettenbandgerät Magnetbandkassetten-Controller
192417 SVV Stromversorgung für V.24-Schnittstelle V.24 braucht +12V und - 12V
192408 SPE3 Speichereinheit 16 x 2k EPROM.
Enthält die Betriebssysteme SYS-PSA und SYS-PZG
192404 PIE1 Parallele Interface-Einheit 64 Bit Ausgabe und 8 Bit Eingabe

Wurde für die Arbeit ein zweites Kassettenlaufwerk benötigt (beispielsweise zum Kopieren der Magnetkassetten), wurde zusätzlich ein Beistellgerät K5221 von Robotron angekoppelt, von dem dann aber nur 1 Laufwerk benutzt wurde.

Vom PZG2002 existieren heute nur noch 3 Exemplare.


Letzte Änderung dieser Seite: 19.01.2017Herkunft: www.robotrontechnik.de