EC-Net

(Alias ECNET)

Dieses Netzwerk basierte auf der Hardware von Rolanet 1 und realisierte ein homogenes Netzwerk speziell für EC1834-Bürocomputer. Hersteller war das Buchungsmaschinenwerk Karl Marx-Stadt, die Auslieferung erfolgte vermutlich ab 1988.

Die Kabellänge konnte bis 100m betragen, die theoretische Datenübertragungsrate betrug 500 KBit/s, die praktische Datenrate lag bei 10-20 KByte pro Sekunde..
Eine höhere Geschwindigkeit (bis 2,5 MBit/s) wäre bei Verwendung schnellerer Netzwerkkarten möglich.
Ohne Repeater können bis 100 Stationen angeschlossen werden, mit Repeater bis zu 253.
Die Datenübertragung erfolgt manchester-codiert im Basisband.

EC-NET lief unter dem Betriebssystem DCP und arbeitete nach dem NETBIOS-Standard. Jeder Rechner konnte als Client oder Server arbeiten.
Als Dienste standen zur Verfügung: Ein Anschluss von 8-Bit-Rechnern über eine spezielle Interfacebox (LAN-IFSS-Wandler) war geplant, wurde aber wahrscheinlich nicht mehr realisiert.
Mit der erwarteten Auslieferung des EC1835 wurde perspektivisch ein Umstieg auf ein 10-MBit-Netz geplant.
Auch eine Kopplung mit Rolanet 2 in Form gemeinsamer Server war vorgesehen.
Diese Entwicklung blieb, ebenso wie die Nutzung von Lichtleiterkabeln, in den Kinderschuhen stecken.

EC-NET gilt heute als ausgestorben.



Letzte Änderung dieser Seite: 29.11.2016Herkunft: www.robotrontechnik.de