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09.11.2011, 18:34 Uhr
Gerhard
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Ja, wenn es doch Zinkoxid ware...! Dieses graue und ziemlich schwere Papier wurde in der Tat in der Xerokopie-Steinzeit benutz. Aber das war ein Elektro- und kein Thermoverfahren, und diese Kopien verblassen auch nicht (ich habe noch einige davon).
Das DDR-Thermopapier enthielt dagegen eine organische Substanz ähnlich dem Lichtpausmaterial. Daher auch der ähnliche rötliche Farbton. Da sehe ich keine Chance mit Chemikalien oder Hitze. Wenn man mal von dem in manchem Krimi (z.B. Mord im Orientexpresss) praktizierten Verfahren absieht, das Papier in eine Flamme zu halten und im Moment des Verbrennens blitzschnell zu lesen..
Ich habe allerdings gute Erfahrungen gemacht, wenn ich beim Scannen nach jedem Vorschauscan die Histogramme (photometrischen Dichtediagramme) zu Rate ziehe und (notfalls für jedes Blatt neu) die Parameter für den Hauptscan einstelle. Premium quality kriegt man dabei netürlich nicht, aber lesen konnte ich bisher alles.
@Rüdiger und alle anderen: Lasst mir doch einfach ein paar Kostproben zukommen, ich probiere es gern mal aus.
Gruß Gerhard |