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Robotrontechnik-Forum » Technische Diskussionen » D004 Netzteil: dRAM Test geht nicht nach Netzteilneubau » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
31.01.2012, 18:22 Uhr
Alex-70



Never change a running Team....

Wollt mal bei dem schönen Wetter draußen mein D004 fürs D008 vorbereiten. Das Emerex Netzteil von Guido damals aufm Treffen gegriffen und eingebaut.
Und: Bäh!
JUMP FC FF Version 3.3 2011
Koppelram und Eprom o.k. bis dann der dRAM-Test scheitert.
4. dRAM 0000 soll: FF ist: 00

Mit vergleichbaren Netzteil aus´m Kassencomputer das Selbe.
Spannungen waren ja aber auch vorher alle o.k.

Die Geräteverbinder sinds nicht. Die beim Emerex problematischen -5V auch nicht wie ich erst dachte, verwendet das D004 aber gar nicht, soweit ich das überblicke auf meiner guten alten Schaltplansammlung und auch per Prüfung am Objekt.

Würde mich sehr über ne weiterführende Idee freuen. Dank!
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001
31.01.2012, 19:18 Uhr
ambrosius



Hallo Alex-70,

so aus dem Kalten heraus würde ich einmal vermuten, daß das neue Netzteil (mir sagt Emerex jetzt nichts) nicht genug Strom liefert, falls der dRAM-Fehler reproduzierbar ist. Die dRAM's brauchen auf 5V besonders während der Schreibzyklen einen, zwar zeitlich sehr kleinen, aber in der Amplitude recht hohen Spitzenstrom. Versuche es doch mal mit einem größeren Abblockkondensator (Elko) in der 5V-Leitung.

Beste Grüße
Holger
--
viele Grüße
Holger

Dieser Beitrag wurde am 31.01.2012 um 19:19 Uhr von ambrosius editiert.
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002
31.01.2012, 20:09 Uhr
Alex-70



Hmm, Netzteil hat laut Aufschrift 10A auf 5V.
Test mit Fesptlatte gibt keine Spannungsmessauffälligkeiten.
Also einen noch größeren als den 4700uF? Mal gucken ob sich son Klops hier findet...

Dieser Beitrag wurde am 31.01.2012 um 20:10 Uhr von Alex-70 editiert.
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003
31.01.2012, 20:13 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Holger,

die Emerex-Netzteile liefern den dazu nötigen (Impuls)Strom im Schlaf

@Alex,
wie gehts denn mit einem Originalnetzteil? Diese Dinger sind viel weicher, vielleicht ist ja gerade das "der Trick". Sind die dRams gesockelt? Wenn nein, Sockel rein, wenn ja, gute Sockel? Was ist als Abblock-C eingebaut, Arbeiterfahnen? Wenn ja, raus damit und andere rein (habe ich noch tütenweise da.... )

Guido
--
Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.
Konfuzius

Wer immun gegen ein Minimum an Aluminium ist, der hat eine Aluminiumminimumimmunitität.
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004
01.02.2012, 09:40 Uhr
Alex-70



@Guido:
würde ich gern drauf zurückkommen. Brauch man ja immer.
Noch nicht gesockelter Zustand und die orig. blauen 100n.
An den ICs die üblichen runden gelbbraunen 10n Keramikteile.
Werd ich alle mal ersetzen.

Das mit dem orig.-Netzteil werde ich auch versuchen. Gut, daß ich es schön vorsichtig extrahiert habe. Man hat ja so seine Vorahnungen.

Das andere Testnetzteil aus dem Kassen-PC hatte 6A auf 5V. Sollt auch dicke reichen.

Dieser Beitrag wurde am 01.02.2012 um 09:49 Uhr von Alex-70 editiert.
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005
01.02.2012, 10:58 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hallo Alex,

schreib mal ne PN mit Deiner Adresse, ich meter dann was von der Gurtrolle ab

ich bermute aber eher fehler im RAM bzw. dessen Ansteuerung, die Stromversorgung macht nur Ärger, wenn sie durch Spikes versaut ist. Ich hoffe doch, Du hast die Netzteile mit Gehäusen verbaut. Oder?
Wenn Nein, gaaaanz schlecht

Guido
--
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006
01.02.2012, 11:59 Uhr
Alex-70




Zitat:
Ich hoffe doch, Du hast die Netzteile mit Gehäusen verbaut. Oder?

Jau, auf jeden Fall, da kann ich mich noch gut an deinen Hinweis erinnern.
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007
06.02.2012, 14:24 Uhr
Alex-70



Netzteit ist leider nicht der dRAM Fehler-Verursacher. Soeben mit dem Original-Netzteil probiert. Das Selbe.
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008
06.02.2012, 18:37 Uhr
ambrosius



Na ja, dann war das wohl doch nur zeitlich übereinstimmender Zufall mit Netzteilwechsel und dRAM-Fehler ... also bleibt nur noch - RAM's raus, Sockel rein und neue RAMs probiert, evtl. bei guter Auslötarbeit auch die alten reihum getestet. Kleiner Trost: bei dem kalten Wetter kann man im Garten nicht viel machen ;-)

Beste Grüße und viel Erfolg
Holger
--
viele Grüße
Holger
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009
06.02.2012, 19:12 Uhr
kaiOr

Avatar von kaiOr

Na wenn da direkt von Start an "dRAM 0000 soll: FF ist: 00" zurückkommt (wobei ich aber eher denke das "dRAM 0000 soll: 00 ist: FF" zurückkommt, denn was sollte schon alles auf LOW ziehen?), dann tut eher was in der Ansteuerung nicht.

Gut denkbar, dass sich irgend eine Handverdrahtung gelöst hat oder z.B. DIE eine Gehäuseschraube zu weit reingedreht wurde, die auf der Bustreiberplatine vom D004 den üblichen Kurzschluß verursacht.

MfG
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010
06.02.2012, 20:38 Uhr
Alex-70



Doch, war schon richtig: "dRAM 0000 soll: FF ist: 00". (Autostart Floppy hängt natürlich auch).

Aber konstant. Nen Willkürlicher RAM-Fehler immer gleich ab 0? Hmm. Hab die Platine schon akribisch mit der Lupe abgesucht und auf Leitungsdurchgang geprüft und eventuelle Fehler. Leiterplatte hat auch keinen Kontakt zu irgendwas Ungewolltem, da im Moment ja zum prüfen relativ frei hängend.

Kann die PLL-Stabilisierungs-Schaltung (die mit den 3 ICs) Ursache sein? Eigentlich doch nicht, ist doch FDC-Ansteuerung. Da ist aber auch alles optisch fixiert und schön, und ging ja auch.

Laut Service-Handbuch werden als mögliche Ursache die Taktung der 3 Treiberbausteine D504-D507 genannt. Quarz muß doch aber gehen, sonst würde die CPU ja gar nicht erst soweit kommen, mit dem D004 Selbsttest.

Dieser Beitrag wurde am 06.02.2012 um 20:40 Uhr von Alex-70 editiert.
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011
18.02.2012, 09:40 Uhr
Alex-70



So, ein gar nicht lustiges Dreigestirn:

Rams habe ich gesockelt (und auch verschiedene systematisch getauscht), und den Fehler eingegrenzt, komm da aber nicht weiter:

Es ergibt sich quasi ein "häppchenweises" dRAM aufladen, wenn man den Test sofort wiederholt.

J FC FF

1. :


2. gleich hinterher:


3. gleich hinterher, dRAM-Test läuft durch, dRAM-Fehler bleibt natürlich


Ohne RAM in den Sockeln:
Geht immer nur bis 7C49 (da ja offensichtlich erst danach die Adressen auch gelesen werden):


Die Ramsockel:


Ich könnte nun die Multiplexer, die Takttreiber usw. sockeln & tauschen. Aber wär das auch der Weg?

Dieser Beitrag wurde am 18.02.2012 um 09:48 Uhr von Alex-70 editiert.
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012
18.02.2012, 10:34 Uhr
Lötspitze



Hi, ich kann Dir nicht direkt helfen, aber vielleicht folgendes: wenn ich meinen Z1013 mit dem externen Betriebssystemmodul betreibe, erkennt er ab 7000H den vorhandenen und sonst problemlos arbeitenden RAM der Steckmodule nicht mehr. Das ist reproduzierbar jedes Mal so, wenn das BS-Modul gesteckt ist. Von 7000H bis ca. 7004H erkennt er manchmal noch die niederwertigen Bytes richtig; das höherwertige ist schon NULL. Spätestens ab 7005H steht dann nur noch 00H drin. Hier bin ich auch auf der Suche nach der Ursache.
Also vielleicht liegt Dein Fehler auch ganz woanders (im Grundgerät oder in den Steckverbindungen zwischen den Geräten).

Matthias
--
___________________
...geboren, um zu löten.

Wer rennen soll, muß auch mal stolpern dürfen.
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013
18.02.2012, 12:13 Uhr
Alex-70



Hmm, Steckverbinder sind o.k. Auch über den Koppelramtest kommt er ja. Der Fehler tritt auch auf, wenn das Grundgerät komplett aus war zwischendurch.

Die Kondensatoren der Rambänke habe ich übrigends auch alle getauscht.

Dieser Beitrag wurde am 18.02.2012 um 12:19 Uhr von Alex-70 editiert.
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014
18.02.2012, 16:13 Uhr
Alex-70



Multiplexerkette gewechselt: Das wars auch nicht.

Nachtrag 19:18: Fast die ganze Taktkette (bis auf ein paar D5XXer D4XXer) auch gesockelt und rumprobiert. Leider immer das selbe stabile Fehlerschema s.o.. Begreif das nicht. Ich ahn das schon: bald hab ich ne vollgesockelte D004 und es geht immer noch nicht...

Dieser Beitrag wurde am 18.02.2012 um 19:26 Uhr von Alex-70 editiert.
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015
19.02.2012, 15:30 Uhr
Alex-70



... ich werd noch mal böde - er geht

Mit Fleißarbeit rausbekommen:

Adressleitung FA15 der CPU zum Multiplexer unterbrochen. Sowas aber auch!
Jetzt GIDE wieder rauf und den nächsten Fehler produzieren
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