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Robotrontechnik-Forum » Technische Diskussionen » LOADSYS als Lösung für flexible USB-Handhabung unter DOS ohne Neustart » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
03.06.2015, 10:42 Uhr
Alex-70



Sicher hat der Ein- oder Andere eine alten DOS-Rechner als Floppystation in Betrieb, um den allg. Diskettenformateirrsinn und die Daten zu div. Robotronrechnern zu handeln.
Um effektiv Datein vom "großen Rechner" und dessen Gesamt-Archiv auf diesen zu bekommen, ist Diskette ineffektiv oder nicht mehr vorhanden am modernen Rechner, und überdies sowieso zu lahm und zu klein.
Parallelportverbindung via Kabel oder ZIP-Drive, oder Netzwerk geht auch nicht, da ersterer meist am moderen Rechner nicht mehr vorhanden und letztere unter DOS ein Krampf.

Bleibt nur USB unter DOS. Zum Glück gibt’s da was (USBASPI und Tools):
http://infoschieritz.bplaced.net/Robotron/

USBASPI.EXE in Version 2.28 ist langsamer, die SYS-Variante mt Version 2.27 lädt vergleichsweise extrem schnell.

Außerdem lässt sie sich zusammen mit DI1000DD.SYS und dem Tool LOADSYS auch wieder entladen!
Das ist unter DOS ohne nervigen Neustart(!) via USB.BAT (im Archiv) möglich und notwendig, da der Treiber nach entfernen des USB-Sticks jedes Mal neu geladen werrden muß. Mit der Batch vermeidet man auch kummulativen Speicherfraß.

Im Archiv ist noch DEVLOAD. Der geht an sich gut, aber gestattet eben kein entladen des Treibers. Rechnerneustart wäre wieder nötig.
Die EXE-Version von USBASPI lässt sich nicht mit LOADSYS laden, sondern nur in der config.sys, also geht in der Ohne-Neustart-Variante sowieso nur die SYS-Variante 2.27.

USBEXFAT stellt alternativ zu DI1000DD.SYS den Zugriff auf FAT16/FAT32 usw. her. USBEXFAT lässt sich aber nicht entladen, die Lösung mit der
DI1000DD.SYS funktioniert bei mir mit div. Sticks wunderbar.
Habe aber nur welche bis 4GB probiert.

Ideal ist ein mit FAT16 formatierter alter "kleinerer" Stick. Dort hat man dann auch problemlosen Schreibzugriff unter DOS.

Im Prinzip könnte man auf die ersten Einbindung in der Config.Sys verzichten und das nur mit der Batch machen.

USBCD.SYS braucht man für Sticks nicht. Ist wohl für externe USB-CD-Laufwerke.

Unbedingt mal in die USBASPI.TXT gucken, wegen der dort wunderbar dokumentierten Parameter.

USB.TXT zeigt die "alte" Variante via config.sys. Außdem habe ich mal meine config.-sys und autoexec.bat mit draufgepackt.

Ich habe hier übrignes eine Sockel 7-Board mit ISA (wegen des guten Floppyports des AHA1542B) und PCI-Slots FIC VR-502 in der "Floppystation".
Der On-Board-USB wird nicht erkannt (hat aber Power), aber eine PCI-Karte mit 5 USB Ports und Via-Chipsatz geht wunderbar.

So, jetzt gucke ich mal nach long-filename support für DOS. Habe blöderweise nicht das Win98-DOS drauf sondern DOS 6.22.

Dieser Beitrag wurde am 03.06.2015 um 10:45 Uhr von Alex-70 editiert.
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001
03.06.2015, 13:22 Uhr
PIC18F2550

Avatar von PIC18F2550

Auf größeren Sticks zwei Partitionen einrichten.
Die erste eine kleine mit FAT16 und den Rest mit was auch immer (z.B. ext4).
--
42 ist die Antwort auf die "Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest"
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002
03.06.2015, 17:45 Uhr
Enrico
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Netzwerk geht unter DOS aber reltiv gut, wenn auch lahmer,
als es dürfte.

Problem ist ja auch, dass es USB für ISA gar nicht gibt.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 03.06.2015 um 17:46 Uhr von Enrico editiert.
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003
04.06.2015, 13:37 Uhr
Alex-70



Nachtrag lange Dateinamen:

mit DOSLFN vom alten KC-Club-Bekannten hier geht das wunderbar:
http://www.ibiblio.org/pub/micro/pc-stuff/freedos/files/util/system/doslfn/0.41/
Das Tool ist prima mit Loadhigh ins UMB verbannbar.

Im Zusammenhang mit einer Alpha-Version 4.99 (und nur die geht mit Long File Name) des Volkov Commander VC kann man die langen Dateinamen einigermaßen händeln.

Die Weiterwentwicklung SC (Star Commander) frisst viel zuviel Speicher und lässt sich nicht ausführen. Den Speicher braucht man ja wegen der SCOPY-Treiber, die sich ja leider nicht ins UMB Hochladen lassen.

Dieser Beitrag wurde am 04.06.2015 um 13:38 Uhr von Alex-70 editiert.
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