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Robotrontechnik-Forum » Technische Diskussionen » Reicotronic vs ÜHA78 - ich hab da ne Frage » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
28.02.2015, 17:58 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Bei den Monitoren mit dem ÜHA78 gibts ja die allseits bekannte Geschichte mit diesem sterbenden Transformator. Beim Nachdenken über das Thema kommt mir allerdings eine Frage in den Sinn, die ich mir selber nicht beantworten kann:

Gab ja auch die Varianten der Monitore mit der Import-Elektronik von Reicotronic. Die Dinger gehen wohl nicht kaputt. Aber die Technologie muss ja wohl sehr ähnlich sein, wird ja letzten Endes die gleiche Art von CRT angesteuert.

Wieso setzt dann niemand den Transformator bzw. weiteres Zeugs so wie von Reicotronic zwecks Reparatur ein? Oder sind jene Bauteile auch nicht mehr beschaffbar?

Dieser Beitrag wurde am 28.02.2015 um 17:59 Uhr von Micha editiert.
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001
28.02.2015, 18:07 Uhr
Rolly2



Micha, die sind schaltungsmäßig um einiges anders und passen auch mechanisch nicht. Und ob es die noch gibt? Auf jeden Fall sind die Reicotronic-Monitore um einiges Haltbarer und haben, durch die etwas andere Bildschirmfarbe, ein angenehmeres Bild. Wenn sie nur nicht so selten wären.

Andreas
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002
28.02.2015, 18:33 Uhr
Yogi64



Ja und was passiert dann nun, wenn alle ZTs von den alten originalen Monitoren absterben? Kann man dann irgendwie ein Ersatz schaffen? Ohne Sichtgerät ist doch alles für den "*rsch"...

Also beim EC1834 mit ISA-Ports, tut es zur Not dann noch ein VGA-Monitor mit passender 8-Bit ISA-VGA-Karte. Ich glaub ich werd meine vorhandene und noch 100% funktionierende 8-BIT-VGA-Karte einbalsamieren Wer weiss für was die noch gut sein wird... Auf alle Fälle wird die mal unbezahlbar sein.
--
Wo wir stehen ist vorn - Und wenn wir hinten stehen, ist hinten vorn :-)
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003
28.02.2015, 18:48 Uhr
Rolly2



Dann steckt man halt die super BWS-Karte von Heiko, ist zwar nicht authentisch aber sehr schön anzusehen. Das ist der perfekte Ersatz
und so flexibel. Ich möchte sie nicht mehr missen. Und wer hat noch so viel Platz für die ganzen Röhrenmonitore. Ich habe hier 6 Robotronteile stehen, da möchte ich gar keine Röhrendinger dran haben. Im Museum ist das was ganz anderes.

VG. Andreas
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004
28.02.2015, 21:07 Uhr
Heiko_P



---
Dieser Beitrag wurde am 28.02.2015 um 21:09 Uhr von Heiko_P editiert.
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005
28.02.2015, 21:09 Uhr
Heiko_P



Oder man versucht es mit selber wickeln, das Ergebnis kann z.B. so aussehen:

http://www.robotrontechnik.de/html/forum/thwb/showtopic.php?threadid=11667 Beitrag 046

Eine solche Spule habe ich bereits seit mehreren Monaten im Einsatz, allerdings gibt es noch keine wirklichen Langzeiterfahrungen.

Gruß
Heiko
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006
01.03.2015, 10:25 Uhr
Guido
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Avatar von Guido

Hast Du mal ein paar Daten?
Drahtdurchmesser
Windung pro Lage
Lagenanzahl
Material Lagenisolierung
Gesamtwindungszahl

Guido
--
Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.
Konfuzius

Wer immun gegen ein Minimum an Aluminium ist, der hat eine Aluminiumminimumimmunitität.

Dieser Beitrag wurde am 01.03.2015 um 10:25 Uhr von Guido editiert.
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007
01.03.2015, 10:44 Uhr
ADDERLY




Zitat:
Guido schrieb
Hast Du mal ein paar Daten?
Drahtdurchmesser
Windung pro Lage
Lagenanzahl
Material Lagenisolierung
Gesamtwindungszahl
Guido



Die Frage ist auch wie und wo die einzelnen Spulenlagen verbunden werden.
Und wo wird der Ausgang des Hochspannungskabel angeschlossen ?
Im Prinzip eine Art Wickelplan. Da bin ich mir nicht schluessig.
Ich habe jetzt nach und nach 2 defekte ÜHA's auseiandergepopelt, aber teilweise brechen Teile mit der feinen Wicklung aus, so das eine Nachverfolgung/ Nachverdrahtung, der Spulenebenen fast unmoeglich ist.
Ist die Nutzung eines staerkeren Drahtes fuer die HF Wicklung Moeglich?
--
Gruss Frank

"Lieber Gott,: Bitte schmeiss Hirn vom Himmel; ...oder Steine, Hauptsache Du triffst Jemanden !..."
...und 'ne Tuete Schweineohr'n
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008
01.03.2015, 10:58 Uhr
Yogi64



Also ich würde mich da nicht rantrauen - Vorsicht Hochspannung. Mehr als die Haussicherung kann natürlich auch nicht fliegen, oder ?

Ich hab 2 mal im Leben bisher Hochspannung kosten dürfen, das war total "ungeil"... Zwar sagt man aller guten Dinge sind 3, muss ich aber nicht mehr wirklich testen. Ab 50 ist das wohl auch nicht mehr wirklich gesund.
--
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009
01.03.2015, 11:06 Uhr
Heiko_P



Na klar Aber ohne Erfolgsgarantie!!!

Die von mir ermittelte Windungszahl liegt bei ungefähr 2000 Wdg., dabei entsteht ein ordentliches Bild. (Die erzeugte Hochspannung habe ich nicht gemessen!)
Als Draht habe ich 0,2mm (da gibts schon Platzprobleme beim Wickeln) und 0,063mm (das ist schon fast zu dünn zum manuellen Wickeln) getestet, anderen Draht hatte ich nicht zur Hand. Das Optimum liegt sicher irgendwo dazwischen. Die Originalwicklung hat ca. 0,08mm Drahtdurchmesser. Als Wickelkörper habe ich ein Stück PVC-Installationsrohr mit 25mm Außendurchmesser genommen. Das passt nach dem Abnehmen der defekten HS-Wicklung genau auf die darunter liegenden Wicklungen.
Gewickelt habe ich 28 Lagen mit je 70 Windungen und zum Abschluss den "Rest" von 40 Windungen. (Die Originalspule hat 66 Windungen je Lage.) Die Wickelrichtung geht - wenn die Spule senkrecht vor dir steht - nach rechts. Wichtig ist ein sauberes Wickeln (nicht kreuz und quer), und noch wichtiger ist eine saubere Lagenisolation insbesondere zu den Rändern der Spule. Jeder noch so kleine Luftspalt am Rand der Spule führt zu Überschlägen. Die Lagenisolation besteht aus transparentem Tesa-Klebeband. Der Wicklungsanfang wird direkt auf Masse gelegt, nicht wie im Original an die vorgeschaltete Wicklung.
Die fertige Spule habe ich nicht getränkt, der Monitor läuft in trockener und normal temperierter Umgebung. Die Stromaufnahme des Bildschirms liegt (mit Synchronsignal) bei ca. 2A, die Hochspannung kann ich mangels Technik nicht messen.

Gruß
Heiko
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010
01.03.2015, 11:12 Uhr
Heiko_P



@Yogi64:
Die Reparatur von Bildschirmen ist nix für Jedermann, da sollte man schon wissen was man tut. Und - die Haussicherung kommt erst ganz zum Schluss, kurz vor der Feuerwehr

@ADDERLY:
Die Wicklung wird von Anfang bis Ende aus einem Stück Draht gewickelt. Wickelplan siehe 009.

Gruß
Heiko

Dieser Beitrag wurde am 01.03.2015 um 11:12 Uhr von Heiko_P editiert.
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011
01.03.2015, 12:28 Uhr
ADDERLY



@Heiko_P,
Danke fuer die ausfuehrliche Beschreibung, da kommt man doch ein Stueck weiter.
Draht habe ich noch da, noch aus alten Transformatoren und Uebertragern.
Die muessten teils 1/10mm haben.
Ich werde das mal vorsichtig angehen.
Danke nochmal.
--
Gruss Frank

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012
01.03.2015, 12:43 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Bitte nich krumm nehmen wenn ich nerve - meine Anfrage in 000 hat offenbar niemand verstanden. Vielleicht aus gutem Grund, keine Ahnung...

Rolly erwähnt in 001 zumindest, dass die ganze Schaltung drumherum ziemlich anders ist bei Reicotronic im Vergleich zu der Robotron-Platine mit dem ÜHA78.

Für mich bleibt die Frage nach wie vor unbeantwortet - ist eventuell der Zeilentrafo der in der Reicotronic-Schaltung eingesetzt wurde nach wie vor beschaffbar?

Falls ja: sollte man eventuell in eine ganz andere Richtung denken - also anstatt der verzweifelten Versuche, den ÜHA78 zu replizieren, besser eine neue Platine entwerfen die zu dem alternativen Zeilentrafo passt?
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013
01.03.2015, 13:12 Uhr
ADDERLY



Nicht nur die Schaltung ist anders auch die Bildroehre der Reikotronic Geraete.
Die Moduleinheit wurde auch im "Westen" in Steuerungsgeraete fuer CNC maschinen eingesetzt, exakt in der Kombination mit der Bildroehre.
Die Reikotronic Platinennummer taucht des Oeffteren in Verbindung damit auf. Die waren nicht nur fuer robotron gedacht.
Der Mon2.1 sollte sicher eine Ausweichloesung sein.
Das die Haltbarkeit schlecht und Bestueckung beim K7222 aufwaendiger war, werden "Die" Entwickler schon gewusst haben.
--
Gruss Frank

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Dieser Beitrag wurde am 01.03.2015 um 13:12 Uhr von ADDERLY editiert.
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014
01.03.2015, 13:13 Uhr
holm

Avatar von holm

Nicht mal die BR ist das Problem, sondern das auch andere Ablenksystem.

Gruß,

Holm
--
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015
01.03.2015, 13:21 Uhr
ADDERLY



Gut das kommt noch dazu, wenn es aber die Moeglichkeit gibt die HF-Wicklung zu ersetzen, sollte das doch die Haltbarkeit verlaengern.
Gute Loesungen und Erfolge gibt es ja, fehlt der Langzeittest.
Man sollte das unbedingt weiterverfolgen, noch sind die K7222 im Einsatz.
--
Gruss Frank

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016
01.03.2015, 13:24 Uhr
Micha

Avatar von Micha

gibts die Spur einer Chance, die gesamte Ansteuerung der Bildröhre eines K7222 auf Basis eines alternativen, beschaffbaren Zeilentrafos zu ersetzen, mit ner neu zu entwerfenden Steuerplatine, oder ist das "Mission Impossible"?
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017
01.03.2015, 13:30 Uhr
ADDERLY



...seeehr schwierig, denk an die KV, versuch einen Trafo zu finden der diese kleine Hochspannung fuer den K7222 aufbaut.
Westl. Trafos liegen jenseits der 20KV. OK auch darunter.
Wer moechte den Aufwand betreiben, da lieber Draehte wickeln und schoen dabei zaehlen
Ist aber trotz allem eine Ueberlegung wert.
Edit, mal "nuechtern" betrachtet, wuerde ich es so machen wie der China Mann. "einfach" Nachbauen.
In sofern Bildroehren beschaffbar sind, keonnte man die Platinen nebst ZT ersetzen:

(Bild ist geklaut von RT)
!! Wer genauer hin sieht, links unten fehlt die AV-Chinch Buchse, dh. der kann BAS Signale direkt verarbeiten. bei der robotron Ausfuehrung hat man die AV Buchse nicht mit verloetet !

uebrigens hier taucht das Reikotronic Monitor Modul in der Liste fuer Industriemonitore mit auf:
http://www.repair.homepage.t-online.de/reparaturen5l.html

Modul:


Hier mit verloeteter AV-Chinch Buchse !

Platine ist immer Reikotronic 5005-4.
waehre die in China beschaffbar ? ich weiss bloede Frage, aber ....
Reikotronic ist ein Importeur, die haben die Teile auch nur eingekauft.
--
Gruss Frank

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Dieser Beitrag wurde am 01.03.2015 um 13:55 Uhr von ADDERLY editiert.
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018
01.03.2015, 14:09 Uhr
Heiko_P



@ADDERLY (011):
Nimm lieber neuen Draht, bei altem Draht platzt mal schnell ein Stück Isolierung ab.

@Micha:
So einen Zeilentrafo zu reparieren ist nach meiner Auffassung trotz einiger Fehlversuche deutlich einfacher als eine komplett andere Elektronik an die vorhandene Bildröhre oder einen anderen Zeilentrafo an die vorhandene Elektronik anzupassen.

Gruß
Heiko
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019
01.03.2015, 14:31 Uhr
Ronny_aus_Halle
Moderator



Zitat:
ADDERLY schrieb
waehre die in China beschaffbar ? ich weiss bloede Frage, aber ....
Reikotronic ist ein Importeur, die haben die Teile auch nur eingekauft.


Das glaube ich nicht das die zu der Zeit nur Importeur waren . Zumal die auch heute noch Industriemonitore zwar auf TFT-Basis anbieten , teils mit speziellen Anpassungen für die Entsprechenden alte Industrie Steuerungen .
Vor allem warum China , zu der Zeit war das ja noch nicht ganz so das alle Elektronik aus China kam . Da gab es auch noch Firmen in D die Elektronik gefertigt und Entwickelt haben .

Gruß,
Ronny
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020
01.03.2015, 16:04 Uhr
ADDERLY



Ja Ronny da gebe ich Dir ja Recht, keine Frage, auch im"Westen" gabe es nunmal auch kluge Kopfe die Anpassungen und Eigenentwicklungen mit einbinden.
Die haben dennoch Fertigbaugruppen nebst Platinen direkt in Asien bestellt.
Ist aber wie ueberall und frueher schon eine Geldfrage.
Fuer Firmen die sich auf bestimmte Baugruppen spezialisiert haben, ist es immer noch billiger die in China oder auch Taiwan(kommt aufs Gleiche raus) zu Ordern.
Ich habe mir eine solche MON2.1 Monitorplatine noch nicht genauer angesehen, da ich keine habe.
Obwohl ich hab ja den Alpha1, ein Blick is Innere hatte ich nur als ich das Gehaeuse zum Lackieren abgenommen habe, und da sah es verdaechtig nach China Ware aus.
--
Gruss Frank

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021
01.03.2015, 17:09 Uhr
ADDERLY



Da mir das sicher wieder schlaflose Naechte bereitet:
Hier die "graue Eminenz" ausgeloetet vor 1 Jahr aus K7222 Monitor.


macht gerade noch schwach ein Bild mit verzerten Buchstaben.



Gemeiner Weise moechte ich gern an den HF Wickel ran, Problem:
Wie kriege ich die Aussenwicklung bzw Isolierung ab, ohne die Draehte zu beschaedigen die im Inneren gewickelt sind.
Abknacken ist ein Risiko und muehsam obwohl er durchgehend gerissen ist.
Die gelbe Isolierung wird bei groesserer Hitze weich, Test mit einem Feuerzeug am Rand.
Waehre eine Heissluftpistole ideal oder bleibt am Ende nur der Schraubstock ?
Der Trafo ist das ideale Opfer
--
Gruss Frank

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022
01.03.2015, 17:38 Uhr
Daniel

Avatar von Daniel

Hallo ADDERLY,

habe vor 2 Tagen auch vor dem Problem gestanden. Erst habe ich versucht an den vorhandenen Rissen mit dem Schraubenzieher mich vorzuarbeiten, was aber sehr mühsam ist, da die Vergussmasse spröde wie Glas war.
Besser ging es dann als ich mit einer feinen Eisensäge die Vergussmasse inkl. Hochspannungswickel 2x gegenüberliegend eingesägt hatte (aber nur so tief bis kurz vor die Primärwicklung, diese sieht man von der Platinenseite ganz gut) und dann konnte ich zwei Schalen abtrennen und die Primärspule war frei.

Gruß Daniel

Dieser Beitrag wurde am 01.03.2015 um 17:39 Uhr von Daniel editiert.
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023
01.03.2015, 17:46 Uhr
ADDERLY



Danke Daniel, ich konnte es nicht abwarten..
Habe alles aber soweit frei gelegt, etwas brachial aber intakt.
Ich habe den Trafo zwischen Alu backen im Schraubstock vorsichtig mit immer etwas Druck gedreht bis er komplett ringsherum eingerissen war.
Danach ganz vorsichtig mit einem kleinen Kugelhammer immer aussenherum die Isolierung bearbeiten bis die regelrecht abfaellt.
Wenn alles freigelegt ist versuche ich den HF Wickel abzunehmen.
Man sieht schwarze Stellen unter der duennen isoschicht des Wickels, das werden die Kurzschluesse sein.
--
Gruss Frank

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024
01.03.2015, 17:57 Uhr
Yogi64



Ihr seid alle mutig - echt mal ... Ich würde mich da echt nicht so tief in die Materie ZT ran bzw. reintrauen, zuviel Schiss, das dann irgendwas nach unsachgemässer Reparatur explodiert und mir um die Ohren fliegt, o.ä. Unbill.

Zum Thema China-Nachbau auch noch 2 Worte oder eher mehr (Ab)Sätze von mir.

Ich denke, das es ausser damals im RGW und DDR, ab 1989/90 kaum noch was selbst von der Entwicklung als Zeichnung/Entwurf, bis zur Serienproduktionsreife im selbigem Land hergestellt worden ist, sondern nur noch im Südost-asiatischem Raum. Ist zwar traurig,aber nun mal Realität. Schon mal wg. dem Lohn- und Lebenserhaltungsgefälle. Dort billig produzieren und hier noch für gutes Geld verkloppen, aber noch preiswerter als die Mitbewerber, die die Zeichen der Zeit nicht rechtzeitig erkannt haben.

Und mal jetzt im Ernst, in der DDR wurde nicht für die geplante Obsoleszenz produziert, sondern für die "Ewigkeit", was hochwertige elektronische und elektrotechnische Erzeugnisse betrifft.

OK, das mal ne ZT abstirbt, nach 25 Jahren, ist nun mal so, aber das ein Netzteil von einem 0815 - DVD-Player oder ähnlichem Gerät nur noch wirklich 2 Jahre hält, ebend knapp solang wie die Garantiezeit, das ist Absicht! Da wird nur noch billigster Elektronik-Müll verarbeitet. Die Elkos halten ebend echt nur noch 2 Jahre. Ich weiss wovon ich da rede.
--
Wo wir stehen ist vorn - Und wenn wir hinten stehen, ist hinten vorn :-)
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025
01.03.2015, 18:04 Uhr
Daniel

Avatar von Daniel

@Frank:
Na, dann wünsche ich Dir noch viel Erfolg. Mein HV-Wickel ist gestern Abend fertig geworden. Habe eine alte Pflasterspule als Grundkörper genommen.

Hier die Bilder:


Aufbau:

- Isolation
- 6 Lagen a 70 Wdg. (0,10mm Kupferlackdraht) mit je 1 Wdg Isolation pro Lage
- Split-Diode (GP 02-40), vor und nach Diode 3 Wdg Isolation (Tesa-Film)
- 6 Lagen
- Split-Diode
- 6 Lagen
- Split-Diode
- 6 Lagen
- Split-Diode
- 2 Lagen
- 3 Wdg Isolation

Dieser Beitrag wurde am 01.03.2015 um 18:14 Uhr von Daniel editiert.
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026
01.03.2015, 18:09 Uhr
holm

Avatar von holm

Hört doch mal auf ständig von HF Wickeln zu schwafeln, wenn dann HV.

Gruß,

Holm
--
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027
01.03.2015, 18:09 Uhr
Yogi64



Unglaublich - aber reine Bastler-Improvisation. Und funktioniert? Scheint wohl der Fall zu sein. Nun denn - folgt der Langzeittest. Hoffentlich zerbröselt Dir nicht der Pflasterspulen-Wickelkörper von Plaste und Elaste aus Schkopau, in der dauerhaft warmen Hochspannungsumgebung...
--
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028
01.03.2015, 18:16 Uhr
holm

Avatar von holm

Warum sollte das nicht funktionieren?
Ich würde allerdings das Risiko weiter minimieren und eine heute zu Tage billig zu findende Kaskade hinter den Wickel schalten. Einen Gleichrichter (Selenstab) braucht man sowieso, dann tut es auch eine möglichst kleine Kaskade. Einfach ein Drittel der Windungen mit dem dreifachen Querschnitt aufbringen wie ursprünglich drauf waren. Man kann sich dann leisten besser zu isolieren da die Anzahl der notwendigen Lagen auch abnimmt.


BTW: "Westliche" Trafos haben nicht mehr Spannung als östliche, man darf nur nicht darauf hereinfallen und Äppel mit Birnen und S/W Trafos mit Farb-FBT vergleichen wollen..
Gleich große Röhren wollen auch gleich viel Anodenspannung.

Nochwas: Was soll der Scheiß mit den Split-Dioden UND dem HV-Selenstab? Das ist Kokolores.
Viel gleichrichten hilft viel? So lange der Selenstab in Ordnung ist würde ich mir das komplizierte Einwicklen von Dioden kneifen.

BTW: Die oben verwendete Hetpflasterspule ist auch nicht temperaturempfindlicher als das Polystyrolteil auf dem die Primärwicklung sitzt. Das wird da nicht wirklich warm, wenn doch isses kaputt.


Gruß,

Holm
--
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Dieser Beitrag wurde am 01.03.2015 um 18:31 Uhr von holm editiert.
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029
01.03.2015, 18:32 Uhr
ADDERLY



Daniel, 1A. Gute Idee.
So naja, hab den Krepel auseinander gekriegt:


In der Vergussmasse sind eine Vielzahl von Luftblasen gewesen...

Dann also mal neu wickeln, das kann ja was werden...
Erstaunlich, die innere Huelse hat 3 Nasen, um zu verhindern das sich die aeussere Spule verdreht.
Man kriegts also wenn man vorsichtig ist auseinander.
Das ist schonmal ein Lichtblick.

Aber Daniel, sind die Dioden denn noetig ?
Im Originalwickel sind doch sicher keine drin?
Holm muss sich da Recht geben, die waehren dann eine Schwachstelle zwecks Isolation.

Die Pflasterrolle koennte doch komplett mit Silikon als Isolator verstrichen werden.
--
Gruss Frank

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Dieser Beitrag wurde am 01.03.2015 um 18:56 Uhr von ADDERLY editiert.
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030
01.03.2015, 18:58 Uhr
Daniel

Avatar von Daniel

Hallo Frank,

wahrscheinlich geht's auch ohne Dioden. Ich habe mich auf die Anleitung von Micha verlassen ( http://www.robotrontechnik.de/html/forum/thwb/showtopic.php?threadid=6972 ) die auch holm kennen müsste. Micha hat die Dioden und am Ende noch den Selenstab. Ich dachte wir wickeln hier 10kV die Split-Dioden vertragen aber nur 4kV - deswegen die Aufsplittung.
@holm:
Ich bin erst neu hier im Forum, aber wenn man gleich solche Kritik erntet, bin ich gleich verunsichert und weiß gar nicht ob ich künftig meine Resultate posten soll.

Dieser Beitrag wurde am 01.03.2015 um 19:04 Uhr von Daniel editiert.
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031
01.03.2015, 19:03 Uhr
felge1966
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Ich finde nur den Spulentyp mutig.
Hoffen wir mal, daß der Tesafilm besser (oder genauso) hält, wie das orginale Material.

@Daniel
sei nicht so empfindlich, in anderen Foren (z.Bsp Mikrocontroller.net) gehts noch schlimmer zu. Die meisten hier beißen nicht, die wollen nur spielen.

Gruß Jörg
--
http://felgentreu.spdns.org/bilder/jacob120.gif

Dieser Beitrag wurde am 01.03.2015 um 19:07 Uhr von felge1966 editiert.
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032
01.03.2015, 19:06 Uhr
ADDERLY



Na Daniel keine Panik, Holm hat bestimmt gerade eine geraucht...

Ich sehe Kritik immer als Anlass zum Ueberdenken.
Da haelt man die eigenen Fehler in Grenzen.


Uebrigens das Original Iso-Band im Inneren ist sehr reissfest.
Die gelbe Vergussmasse klebt da richtig fest.
--
Gruss Frank

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Dieser Beitrag wurde am 01.03.2015 um 19:08 Uhr von ADDERLY editiert.
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033
01.03.2015, 19:10 Uhr
Daniel

Avatar von Daniel

Danke Frank für Deine aufmunternden Worte.

Also eines muss ich sagen: ich hätte nicht gedacht, dass die ganze Sache so zeitintensiv ist. Aber mangels ÜHA78 habe ich's doch gemacht.
Mal sehen wie lange der Wickel hält.
Kann leider nicht richtig testen da meine PC1715-Systemdiskette futsch ist. Aber der Bildschirm lässt sich schonmal hell und dunkel drehen - was vorher nicht ging.
Ist zwar jetzt Off-Topic, aber kann mir jemand eine SCP- oder CP/A-Systemdisk für den 1715 machen?

Gruß Daniel

Dieser Beitrag wurde am 01.03.2015 um 19:12 Uhr von Daniel editiert.
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034
01.03.2015, 19:12 Uhr
Yogi64




Zitat:
Daniel schrieb
Ich bin erst neu hier im Forum, aber wenn man gleich solche Kritik erntet, bin ich gleich verunsichert und weiß gar nicht ob ich künftig meine Resultate posten soll.


Lass Dich nicht irretieren und ins Bockshorn jagen, mir blies hier ebenfalls ein gleich(er) starker Wind entgegen. Mussu alles mit einer Portion Gelassenheit begegnen - und poste wirklich ruhig Deine Ergebnisse, es beisst hier niemand. Wir sind alle gespannt. Nur uffpassen, das Dich nicht selbst terminierst, durch Deine wagemutigen Experimente(n)
--
Wo wir stehen ist vorn - Und wenn wir hinten stehen, ist hinten vorn :-)
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035
01.03.2015, 19:15 Uhr
Yogi64




Zitat:
ADDERLY schrieb
Na Daniel keine Panik, Holm hat bestimmt gerade eine geraucht...



Der Smilies is geil... Werd den bei Bedarf auch missbrauchen.
--
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036
01.03.2015, 19:50 Uhr
ADDERLY



Na, na, na, Urheberrecht !
--
Gruss Frank

"Lieber Gott,: Bitte schmeiss Hirn vom Himmel; ...oder Steine, Hauptsache Du triffst Jemanden !..."
...und 'ne Tuete Schweineohr'n
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037
01.03.2015, 19:52 Uhr
ADDERLY




Zitat:
Daniel schrieb
Ist zwar jetzt Off-Topic, aber kann mir jemand eine SCP- oder CP/A-Systemdisk für den 1715 machen?
Gruß Daniel


Kannst Du TD0 Archive zurueckschreiben, dann sollte das mit den Systemdisketten kein Problem sein.

Beim "Pflasterwickel": Entstehen da Geraeusche oder eventuell eine Art Corona durch die Hochspannung ?
Waere ja dann sichtbar durch blau/violettes Plasma.
Wenns gut isoliert ist sollte nichts passieren.
--
Gruss Frank

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Dieser Beitrag wurde am 01.03.2015 um 19:55 Uhr von ADDERLY editiert.
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038
01.03.2015, 19:58 Uhr
Daniel

Avatar von Daniel


Zitat:

Kannst Du TD0 Archive zurueckschreiben, dann sollte das mit den Systemdisketten kein Problem sein.



Mit welchem Tool macht man das?


Zitat:

Beim "Pflasterwickel": Entstehen da Geraeusche oder eventuell eine Art Corona durch die Hochspannung ?
Waere ja dann sichtbar durch blau/violettes Plasma.
Wenns gut isoliert ist sollte nichts passieren.



Nein, alles still, auch keine Corona zu sehen. Habe mir bei den Zwischenlagen viel Mühe gegeben und einige Stunden Zeit investiert. Aber wie gesagt hab's noch nicht lange testen können.

Gruß Daniel

Dieser Beitrag wurde am 01.03.2015 um 20:00 Uhr von Daniel editiert.
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039
01.03.2015, 20:00 Uhr
ADDERLY



Ich dachte an Teledisk. V. 2.15 daher TD0.
--
Gruss Frank

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040
01.03.2015, 20:06 Uhr
Enrico
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http://www.kcclub.de/dlarchiv/09/RUBRIK33.HTM
--
MFG
Enrico
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041
01.03.2015, 20:10 Uhr
Daniel

Avatar von Daniel

Danke @Frank und @Enrico. Ich versuch's mal.
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042
01.03.2015, 20:25 Uhr
ADDERLY



Bei bedarf an TD0 einfach mailen.
Falls etwas nicht klappt, einfach mal entspannen und nachdenken:

https://www.die-bibel.de/online-bibeln/luther-bibel-1984/bibeltext/
Irgendwann kommt die "Erleuchtung" mit oder ohne Spannungswickel
--
Gruss Frank

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043
01.03.2015, 21:05 Uhr
Yogi64




Zitat:
ADDERLY schrieb
Falls etwas nicht klappt, einfach mal entspannen und nachdenken
https://www.die-bibel.de/online-bibeln/luther-bibel-1984/bibeltext/
Irgendwann kommt die "Erleuchtung" mit oder ohne Spannungswickel


*wech_lach*
--
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Dieser Beitrag wurde am 01.03.2015 um 21:06 Uhr von Yogi64 editiert.
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044
02.03.2015, 00:22 Uhr
Enrico
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Beim Punkt 31. habe ich da schwere Zweifel.
So toll hat der Ausserirdische das doch nicht hinbekommen.
Sieht und hört man ja jeden Tag.
--
MFG
Enrico

Dieser Beitrag wurde am 02.03.2015 um 00:23 Uhr von Enrico editiert.
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045
03.03.2015, 20:46 Uhr
Daniel

Avatar von Daniel

Man entschuldige bitte meine Ausdrucksweise, aber:

D E R . . K 7 2 2 2 . . G E H T . . W I E D E R . . - . . V O L L . . G E I L ! ! !



Der Monitor funktioniert mit dem nachgebauten HS-Wickel (s.o.).
Habe erst heute den Monitor testen können, da ich mir zwecks TD0-Dateien und Teledisk erst einen alten i286 mit DOS besorgt habe, um die SCP-Systemdisketten zu erstellen.

Der Wickel wird auch kaum warm, keine Korona oder sonstiges. Vielleicht habe ich mir mit den Splitt-Dioden einen ungewollten Vorteil verschafft und die Leistung (=Wärme) verteilt sich auf mehrere Bauteile bzw. ist ja nach jeder Diode schon pulsierende Gleichspannung (halbe Sinuskurve) und nicht mehr die volle Sinuskurve vorhanden.

Wie auch immer - es funktioniert. Langzeittest mache ich noch - versprochen...

Bin schon auf die Kommentare/Hinweise/Verbesserungsvorschläge/Lob/Klugscheissersprüche/Kritik/Proteste gespannt

Dieser Beitrag wurde am 03.03.2015 um 21:13 Uhr von Daniel editiert.
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046
03.03.2015, 20:54 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Glückwunsch zum gelungenen Experiment!!! Und ich drück die Daumen dass die Langzeitversuche gelingen.

Und gleich noch ne Frage: sehe ich da auf dem Foto am Bildschirm links oben Spuren eines Kupferbands? Dachte bisher immer, wenn so ein Monitor ein Kupferband ringsrum hat ist es ein Reicotronic(?) Entweder ich deute da was in das Foto rein, oder diese Aussage ist schlichtweg verkehrt?
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047
03.03.2015, 21:04 Uhr
Daniel

Avatar von Daniel

Ne Micha, ist kein Kupferband und auch kein Reikotronic.
Der ÜHA78 war nicht im Reikotronic drin.

Dieser Beitrag wurde am 03.03.2015 um 21:11 Uhr von Daniel editiert.
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048
03.03.2015, 21:39 Uhr
Lötspitze



Ab morgen sind bestimmt die Pflasterrollen ausverkauft
--
___________________
...geboren, um zu löten.

Wer rennen soll, muß auch mal stolpern dürfen.
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049
03.03.2015, 22:35 Uhr
TTL-Grab



@Daniel:
Herzlichen Glückwunsch!
Endlich hat sich mal jemand getraut, das Ding auch zu wickeln. Ich dachte schon, ich hätte den ellenlangen Text umsonst reingesetzt.
Wie kürzlich schon geschrieben, bei mir laufen sie jetzt 4 Jahre, also werden das deine wohl auch tun.
Gruss Micha
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050
03.03.2015, 23:04 Uhr
Thomas



Gratuliere!
Wenn schon mehrere solche Wickel per Hand gewickelt haben, frage ich mich, wann es soweit ist, daß man die erste Kleinserie in Auftrag geben kann. Gibt es für so etwas keine Firmen?
Bleibt wirklich nur aufwendige Handarbeit?

Dieser Beitrag wurde am 03.03.2015 um 23:05 Uhr von Thomas editiert.
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051
04.03.2015, 07:22 Uhr
holm

Avatar von holm

Angesichts der zu erwartenden Abnahmemenge bleibt auch in den Firmen nur Handarbeit, jede Automatisierung wäre eine Fehlinvestition.
Dazu kommt noch, das man innerhalb der EU Produkte nicht mit einer Garantie von unter 2 Jahren
verkaufen kann und damit Rückstellungen nötig sind. Der übliche EU-Krempel wie WEEE kommt noch dazu.

..warum machst Du nicht ne Firma auf die Hs-Wickel für DDR Zeilentrafos baut?

Naja, vielleicht gibts ja mal eine Detektorspule für Langwelle die zufällig auch als HS-Wickel für Zeilentrafos funktioniert.

:-)

Gruß,

Holm
--
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052
04.03.2015, 07:35 Uhr
Daniel

Avatar von Daniel

@Micha:
Danke für Dein Lob und Deine Anleitung.

@Thomas:
Den HS-Wickel selbst per Hand herstellen ist schon machbar aber die andere Sache ist, den alten Wickel aus der Vergussmasse herauszubekommen, was fast die gleiche Zeit dauert. Und wenn was schief geht ist der Primärwickel kaputt. Also es gehört auch etwas Glück dazu.

Aktuell:
War vielleicht etwas euforisch. Nach ca. 1 Stunde Betrieb kommt jetzt plötzlich ein Darstellungsfehler (Doppelbilder, unschärfe ist nur auf dem Foto, weil ich aus einem Video das Standbild genommen habe):

Zusätzlich flackert das Bild (oder besser gesagt die Buchstaben springen). Hier auf dem Video kann man das besser sehen:
http://youtu.be/UiKeL6kbkFo
Mangels eines zweiten Rechners oder Bildschirmes, kann ich zur Zeit noch nicht sagen, woher der Fehler kommt (ob vom Rechner oder vom Bildschirm). Hat jemand sowas schonmal gehabt?

Beste Grüße
Daniel

Dieser Beitrag wurde am 04.03.2015 um 07:40 Uhr von Daniel editiert.
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053
04.03.2015, 07:49 Uhr
Heiko_P



@TTL-Grab:
Der Versuch nach deiner Anleitung hat bei mir leider nicht funktioniert

@Daniel:
Hatte ich. Das waren bei mir Überschläge innerhalb des HS-Wickels, der war dann Schrott. Wenn du ein Knistern hörst könnte das bei dir auch sein.

Gruß
Heiko
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054
04.03.2015, 07:56 Uhr
Daniel

Avatar von Daniel

Hallo Heiko,

habe kein knistern gehört. Bin auch auf Nummer sicher gegangen und habe Kupferlackdraht mit angegebener Überschlagsspannung von 1.300 Volt genommen. Pro Lage kommen dabei keine 400 Volt zusammen. Kann auch das Signal aus dem Rechner schon gestört kommen? Ich hatte bei meinem KC87 auch einen Darstellungsfehler. Da war ein russischer 4 Bit-Schieberegister-Schaltkreis (K155IR1) defekt.

Gruß Daniel

Dieser Beitrag wurde am 04.03.2015 um 08:03 Uhr von Daniel editiert.
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055
04.03.2015, 15:38 Uhr
ADDERLY



@Daniel,
Das sieht aber fantastisch auf dem obigen Monitorbild aus !
Unten auf dem Bild, siehts aber eher nach einer nicht sauberen Hochspannung aus, als ob, irgend wo eine Unterbrechung ist und die durch eine Funkenbruecke geschlossen wird.
Eventuell im Inneren der Spule bei den verwickelten Dioden ?
Bei mir fehlts am passenden Draht.
Die Trafos die ich hatte die hatten nur sehr "grossen" 0.35-0.5 das wird damit nichts.
Wenn das mit Deiner Drahtstaerke so auf Anhieb funktioniert ist das schon mal super.
--
Gruss Frank

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Dieser Beitrag wurde am 04.03.2015 um 15:45 Uhr von ADDERLY editiert.
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056
04.03.2015, 15:46 Uhr
Yogi64



Ja das Bild nach der 1. Neuinbetriebnahme, schaut aus, wie ein nagelneues Monitorbild ab Werk.

Wäre ja echt Schade um die viele Arbeit, wenn das mit der Wickeltechnik, Draht und Dioden nicht funkt, oder sich da ein Fehler eingeschlichen hat. Ich würde mir ja dann echt in den Arsch beißen, mal von ab, das ich mich da eh nicht selbst ran trauen würde, wie bereits schon weiter oben bemerkt.
--
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057
04.03.2015, 15:51 Uhr
ADDERLY



Da muss man mit leben, Fehlschlaege gehoeren dazu, ob s nun der Wickel ist wird sich zeigen.
Bei vielen sterbenden ÜHA's entstehen meisst Verschobene oder ueberlappende Buchstaben bis hin zum kompletten Erdunkeln der Roehre.
Die Frage ist: hat die Orignal HS Spule direkten Durchgang (Durchgangspruefer), oder zeigt die einen Widerstandswert an?
Einige der defekten ZT die ich hatte machten zwar noch ein Bild, aber hatten nach dem Ausbau direkt an der abgeloeteten Spule, also vom draht bis zum Stecker des Selenstab keinen Durchgang.
Ich habe immer angenommen das Funkenbruecken die Kontakte indirekt schliessen, so das ein geringer Teil der Hochspannung an der Roehre ankommen, die aber dann logischer Weise nicht reicht.
Abgesehen mal von Wickelkurzschluessen, die bruecken ja direkt.
--
Gruss Frank

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Dieser Beitrag wurde am 04.03.2015 um 15:56 Uhr von ADDERLY editiert.
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058
04.03.2015, 16:10 Uhr
Daniel

Avatar von Daniel

Also wenn's nur der HS-Wickel wäre, bin ich ja beruhigt. Ich habe noch genügend Draht und dann mach ich eben nochmal einen neuen.

Ich hoffe nur das die Hauptplatine keinen Fehler hat. Das ist bei Wiederinbetriebnahmen immer so eine Sache.

Was mir aufgefallen war: Obwohl ich an den Lötstellen den Lack vom Draht abgebrannt habe, war kein richtiges Fliesen des Lötzinns möglich. Eventuell sind die Lötpunkte bei den Dioden das Problem.

@TTL-Grab:
Sind die Dioden wirklich notwendig?

@Frank:
Wollte auch den Durchgang meines Wickels prüfen, aber da war nichts. Offenbar ist der Widerstand so hoch, dass mein Messgerät nichts anzeigt. Oder durch die Spulenwirkung??? 0,10mm ist aber auch sehr dünn. Gleich am Anfang war mir der Draht gerissen, worauf ich gleich nochmal von vorne anfing.

Dieser Beitrag wurde am 04.03.2015 um 17:09 Uhr von Daniel editiert.
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059
04.03.2015, 17:45 Uhr
Mobby5



Sieht mir auf dem Video nicht so aus, als wenn es am Monitor liegt, wenn ich das richtig erkenne. Das Bild steht wohl sauber da, nur der Inhalt stimmt nicht. Für mich sieht das Doppelte nach einem Adressfehler im Bildschirm-RAM aus. Wo das Flackern herkommt, ist dann noch eine andere Frage.
--
und ausserdem muss in Zeile 20 der Doppelpunkt durch ein Semikolon ersetzt werden
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060
04.03.2015, 18:30 Uhr
holm

Avatar von holm

Zu den Dioden:

Usprünglich fertigte man einen Hochspannungswicklung und brauchte danach einen Hochspannungsfesten Gleichrichter, das war ganz früher eine Röhrendiode wie z.B. die bekannte DY86 die auch aus dem Zeilentrafo geheitzt wurde. Später verwendete man dafür diese Selenstäbe wie auch einer am ÜHA78 montiert ist. Noch später ging man dazu über die Hochspannungswicklung in mehrere Teilstücke aufzuteilen und diese Teilstücke mit niedrigerer Spannung einzeln gleichzurichten (Diodensplittrafo). Dabei wurden die parasitären Kapazitäten der Teilwicklungen untereinander gleichzeitig als Siebkondensator benutzt.
Es werden aus diese Weise also mehrere Gleichspannungsquellen in Reihe geschaltet und aus dem Trafo kommt Gleichspannung raus, was beim ÜHA78 normalerweise nicht der Fall ist.

Schrieb ich nicht schon mal das Splittdioden und Selenstab zusammen Blödsinn sind?

Nochmal: so lange der Selenstab Ok ist gibt es keinen Grund für den Sackgang Dioden mit einzuwicklen und sich dadurch Probleme mit vielen potentiellen Überschlagstellen zu schaffen.

Des Weiteren bin ich der selben Meinung wie Mobby über mir, da macht der 1715 die Grätsche..

Gruß,

Holm
--
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Dieser Beitrag wurde am 04.03.2015 um 18:32 Uhr von holm editiert.
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061
04.03.2015, 19:24 Uhr
Daniel

Avatar von Daniel

Zunächst erstmal vielen Dank an Holm, dass Du Dir die Zeit genommen hast nochmal auf die Gleichrichtung einzugehen.

Habe gerade meinen schönen Wickel Lage für Lage auseinandergepopelt. Es war keinerlei Brandstelle zu sehen. Ich könnte heulen, der war perfekt gewickelt und es lag wohl nicht daran. Jetzt habe ich eine Gefitz an Kupferdraht rumliegen und die Arbeit von vielleicht 4 Stunden vernichtet

Aber ich seh's positiv, zum Glück habe ich nicht den guten Golddraht verwendet, das tät erst noch weh

Hat schonmal einer den Bildschirm-RAM gewechselt? Gibt's die IC's überhaupt noch?

Dieser Beitrag wurde am 04.03.2015 um 19:29 Uhr von Daniel editiert.
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062
04.03.2015, 19:55 Uhr
holm

Avatar von holm

Schade um Deine Arbeit, bringe erst mal den Monitor wieder in Ordnung...

Alles was im 1715 steckt müßte aufzutreiben sein.

Gruß,

Holm
--
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063
04.03.2015, 20:06 Uhr
Daniel

Avatar von Daniel

Vielen, vielen Dank für Eure Hilfe und den Tipps.

Dann mach ich das mal so und nehme mir erstmal den Monitor vor. Bin gerade schon am Wickeln. Diesmal ohne Splitt-Dioden. Das müsste schneller gehen...
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064
04.03.2015, 20:13 Uhr
ADDERLY



Wie kann das passieren das nach 1h Betrieb Teile des RAM's defekt sind ?
Ich werde es mal mit 0.2mm Draht probieren, unser Strippenzieher im Betrieb sollte noch alte Trafos haben wo passender Draht drin ist.
Sollte fuer Testzwecke reichen.
@Daniel
Trotzdem aergerlich, schade eben um die Arbeit.
--
Gruss Frank

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Dieser Beitrag wurde am 04.03.2015 um 20:23 Uhr von ADDERLY editiert.
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065
04.03.2015, 20:25 Uhr
Rolly2



Hallo Frank, das glaube ich auch nicht. Das würde auch anders aussehen.
Der Bildschirm wird ja noch fast vollständig beschrieben. Daniel, Du hast gute Arbeit geleistet, lasse dich nicht entmutigen. Irgend etwas ist schief gelaufen, denn der BWS im 1715 geht nicht einfach nach einer Stunde kaputt. Das wäre ein großer Zufall.

VG. Andreas

Ps. Ich denke die Hochspannung ist nicht konstant genug.

Dieser Beitrag wurde am 04.03.2015 um 20:30 Uhr von Rolly2 editiert.
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066
04.03.2015, 20:31 Uhr
ADDERLY



@Andreas,
Ist es auch moeglich das innerhalb der Dioden Spannungsueberschlaege stattfinden?
Das muss ja nicht direkt an den Draehten sichtbar sein.
Dann wuerde an der Roehre der klaegliche Rest ankommen der noch durchzappelt.
--
Gruss Frank

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067
04.03.2015, 20:38 Uhr
Mobby5




Zitat:
Rolly2 schrieb
...denn der BWS im 1715 geht nicht einfach nach einer Stunde kaputt. Das wäre ein großer Zufall.




Ein BWS geht dann kaputt, wenn er meint, es gerade eben tun zu müssen.
--
und ausserdem muss in Zeile 20 der Doppelpunkt durch ein Semikolon ersetzt werden
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068
04.03.2015, 20:39 Uhr
Rolly2



Ja, Frank das ist möglich. Einmal größere HS = kleine Buchstaben und einmal kleinere HS = größere. Ich denke, das wird die Ursache sein.
Das könnte man aber leicht durch eine Messung feststellen.

VG. Andreas

PS. Daniel, Du hast keine HS-Tastkopf? Da gibt es Einbrüche in der HS.

Dieser Beitrag wurde am 04.03.2015 um 20:45 Uhr von Rolly2 editiert.
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069
04.03.2015, 20:46 Uhr
Daniel

Avatar von Daniel


Zitat:
PS. Daniel, Du hast keine HS-Tastkopf?



Nein, leider noch nicht. Was meinst Du mit:


Zitat:
Einmal größere HS = kleine Buchstaben und einmal kleinere HS = größere.



HS für Hochspannung?


Zitat:
Ein BWS geht dann kaputt, wenn er meint, es gerade eben tun zu müssen.



Cooler Spruch... (BWS = Bildwiederholspeicher - richtig ?)

Dieser Beitrag wurde am 04.03.2015 um 20:48 Uhr von Daniel editiert.
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070
04.03.2015, 20:51 Uhr
Rolly2



HS = Hochspannung. Die Darstellungshöhe der Zeichen ist auch abhängig von der Höhe der HS.

VG. Andreas
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071
04.03.2015, 20:53 Uhr
Daniel

Avatar von Daniel

OK, jetzt hab' ich's verstanden. Da war der erste Wickel ja gar nicht so schlecht. Und ich Blödmann hab' ihn kaputt gemacht... heul...

Habe erstmal von 'ner großen Kupferdrahtspule auf eine kleinere umgespult. Die Große war zu schwer und der Draht riss ständig.

Ach Mist. Für heute habe ich genug. Habe die letzten Tage immer bis in die Nacht hinein gebaut, aber jetzt muss ich erstmal Feierabend machen. Muss auf Arbeit fit sein, denn damit verdiene ich ja eigentlich meine Brötchen.

Also bis demnächst. Ich melde mich wieder wenn der Bildschirm läuft.

Gute Nacht und schöne Grüße an Euch...
Daniel

Dieser Beitrag wurde am 04.03.2015 um 20:57 Uhr von Daniel editiert.
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072
04.03.2015, 21:10 Uhr
Bert



Bei mir auf Arbeit gibt's richtige Spulenwickelmaschinen. Leider hab ich keine Ahnung, wie man die Dinger bedient...

Viele Grüße,
Bert
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073
04.03.2015, 21:26 Uhr
Mobby5



Das Problem mit der doppelten Bildschirmanzeige kann auch nicht am RAM liegen, denn sonst hätten ja alle RAM's genau den gleichen Fehler.
--
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074
05.03.2015, 07:47 Uhr
Guido
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Avatar von Guido


Zitat:
Bert schrieb
Bei mir auf Arbeit gibt's richtige Spulenwickelmaschinen. Leider hab ich keine Ahnung, wie man die Dinger bedient...

Viele Grüße,
Bert


Hallo Bert,
wo ist "bei Dir"...?

Gruß
Guido
--
Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.
Konfuzius

Wer immun gegen ein Minimum an Aluminium ist, der hat eine Aluminiumminimumimmunitität.
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075
05.03.2015, 08:14 Uhr
Daniel

Avatar von Daniel

Hallo Guido,

mein Motorenwickler im Ort (von dem ich auch den Kupferlackdraht bekam) hat mir auch angeboten seine Wickelmaschine zu verwenden. Habe ich aber nicht gemacht, weil der einzige Vorteil für das Projekt "HS-Wickel" den ich darin gesehen hätte der automatische Wicklungszähler ist.

Ich habe die Pflasterspule mit zwei großen Unterlegscheiben und zwei Muttern auf eine Gewindespindel geschraubt und die Spindel in einen Akkuschrauber befestigt.
Mit einem Permanentmarker habe ich die Pflasterspule markiert, um die Umdrehungen zu zählen. Das reine Wickeln ist damit kein Problem, nur beim Zählen muss man ganz schon aufpassen. Aber bis 70 für eine Lage kann ich gerade noch zählen Dann habe ich mir die Lagenzahl immer aufgeschrieben (Strichliste). Wobei ich die reine Kupferwicklung mittig ca. 10 mm breit auf die etwa 20 mm breite Pflasterspule gewickelt habe, so dass rechts und links ca. 5 mm (Isolier-)Rand entstehen.
Und fertig ist der Wickel.

Gruß Daniel
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076
05.03.2015, 09:48 Uhr
holm

Avatar von holm

Auf 50 Windungen mehr oder weniger kommt es nicht an.
Eine Wickelmaschine kann aber i.A. den Draht automatisch verlegen
wenn einmal die richtige Wickelbreite und der richtige Vorschub eingestellt ist.
Sehr viel Zeit spart man aber nicht, weil man nach jeder Lage anhalten muß.

Gruß,

Holm
--
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Dieser Beitrag wurde am 05.03.2015 um 09:49 Uhr von holm editiert.
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077
05.03.2015, 10:10 Uhr
TTL-Grab




Zitat:
Daniel schrieb
@TTL-Grab: Sind die Dioden wirklich notwendig?



Das hat ja Holm in der Zwischenzeit schon erklärt


Zitat:
holm schrieb
Schrieb ich nicht schon mal das Splittdioden und Selenstab zusammen Blödsinn sind?
Holm



Irgendwas muss ja nach der letzten Gruppe von Lagen auch nochmal gleichrichten. Klar hätte man da auch nochmal so eine Diode nehmen können, aber da der Stab ja schonmal da ist...

Wenn du einen Wickelkörper nimmst, ist die Versuchung groß, die Lagen bis zum Rand zu wickeln. Da ist die Kriechstrecke zwischen den Lagen einfach zu klein, außerdem kann durchaus mal eine Windung nach unten durchrutschen.
Mein Wickel ist ca. 30mm breit, die Wicklung selbst aber nur ca. 13mm. d.h., ich habe zurm Rand ausreichend Sicherheitsabstand.

Gruss Micha
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078
05.03.2015, 10:43 Uhr
holm

Avatar von holm

Auch wenn Du die letzte Lage nicht gleichrichtest kann der Strom durch die Wicklung nur in einr Richtung fließen, da ja die Dioden in den vorhergehenden Segmenten auch gleichrichten, deren Spannungsbelastung wird nur höher...

Der Selenstab ist auch nur eine Diode für alle Teilwicklungen :-)

Gruß,

Holm
--
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079
05.03.2015, 11:07 Uhr
TTL-Grab



Deine Theorie ist richtig, wenn man die Wirkung der Kapazitäten vernachlässigen kann, was bei z.B. 50Hz der Fall wäre, nicht aber hier.
Die Kapazität der Wicklungen untereinander und auch gegen Masse spielen hier eine entscheidede Rolle (wie du ja selbst schon geschrieben hast). Der Sinn der Diodensplit-Technik ist ja, diese Kapazitäten auszunutzen und dazu gehört eben auch die letzte Stufe mit Diode zur Bildröhre und ihrer (gewollt) hohe Kapazität gegen Masse .
Wenn du das nicht glaubst, schau dir mal die Innenschaltungen von Diodensplit-Zeilentrafos an.

Gruss Micha
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080
05.03.2015, 12:54 Uhr
holm

Avatar von holm

Gerade die Kapzität des heißen Endes der letzten Wicklung gegen den Rest ist wohl die geringste die überhaupt auftritt.

Aber gut. Weise nach was Du schreibst, Miß bitte die Anodenspannung im Betrieb mit und ohne den Selenstab.

Gruß,
Holm
--
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081
05.03.2015, 20:35 Uhr
Daniel

Avatar von Daniel

Hallo,

habe den neuen HS-Wickel (diesmal ohne Splitt-Dioden) gerade fertig bekommen. Nun noch schnell einbauen und testen...

Daniel

Dieser Beitrag wurde am 05.03.2015 um 20:36 Uhr von Daniel editiert.
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082
05.03.2015, 20:59 Uhr
Daniel

Avatar von Daniel

Hier das Testbild. Bild ist schlechter als zuvor. Das kuriose ist aber, sobald ich die ESC-Taste drücke wird umgeschaltet zum Flimmerbild. Drücke ich die ESC-Taste erneut erscheint ein sauberes Bild nur mit dem Buchstabensalat.
Ich habe den Eindruck, dass ich das mit dem Monitor nicht beeinflussen kann.

http://youtu.be/BGKWr86cU6k

Edit:
Habe den zweiten Wickel meiner Meinung nach sogar noch sorgfältiger und sauberer als den Ersten gewickelt. Ich glaube fast das der BWS im Rechner eine Macke hat und die Monitorreparatur eigentlich erfolgreich ist.
Was mein ihr dazu?

Gruß Daniel

Dieser Beitrag wurde am 05.03.2015 um 21:08 Uhr von Daniel editiert.
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083
05.03.2015, 21:16 Uhr
ADDERLY



Aber ESC bedeutet doch umschalten in den alten kleineren Bildmodus im CP/A oder ?
Das flimmert dann auch beim funktionstuechtigen ÜHA78, zu mindest bei meinen beiden 1715.
Daniel Du solltest Dir mal zum Austesten einen Scart/Chinch Adapter loeten.
Also das vom 1715 rauskommende BAS Signal abzippeln ueber 3 Widerstaende bruechen und mit einem Chinch Stecker versehen.
Habe ich auch gemacht.
Dann kannst Du einen TFT Fernseher oder Monitor am Rechner testen.
Dann hast Du Sicherheit, bevor Du da div. IC's vergewaltigst.
Edit:
So ein Ding meine Ich:


Hier auch noch was:
http://www.robotrontechnik.de/html/forum/thwb/showtopic.php?threadid=10537
--
Gruss Frank

"Lieber Gott,: Bitte schmeiss Hirn vom Himmel; ...oder Steine, Hauptsache Du triffst Jemanden !..."
...und 'ne Tuete Schweineohr'n

Dieser Beitrag wurde am 05.03.2015 um 21:30 Uhr von ADDERLY editiert.
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084
06.03.2015, 08:47 Uhr
Daniel

Avatar von Daniel

Frank, das ist eine sehr gute Idee.
Hast Du einen kleinen Schaltplan oder Skizze und welche PIN's Du am 1715 angezapft hast. Die Stecker vom 1715 gibt's vermutlich nicht mehr? Aber das wäre zum Testen erstmal nicht so schlimm.

Gruß Daniel
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085
06.03.2015, 09:06 Uhr
felge1966
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Versuchs mal damit:


Gruß Jörg
--
http://felgentreu.spdns.org/bilder/jacob120.gif
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086
06.03.2015, 10:44 Uhr
holm

Avatar von holm

Ich würde auch die Quelle des Unfugs im 1715 suchen und nicht im Monitor, auch wenn der irgendwie das Bild vertikal doppelt darstellt.

Einen Oszi mit dem Du Dir die Signale ansehen kannst hast Du wohl nicht Daniel?

Gruß,

Holm
--
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087
06.03.2015, 11:42 Uhr
Daniel

Avatar von Daniel

Jörg, hab vielen Dank für Deinen Schaltplan. Werde ich mir am Wochende mal vornehmen. Die Schaltung ist ja noch einfacher - ohne Kondensator und nur mit 2 Widerständen. Nochmal Danke!

Holm, ein Oszi haben wir hier auf Arbeit. Könnte ich mir mal übers Wochenende mitnehmen. Ich denke nun auch, dass das vom Rechner kommt. Hatte mal gehört, dass russische Muxer-Schaltkreise (malzbraunes Gehäuse) manchmal ausfallen.

Gruß
Daniel

Dieser Beitrag wurde am 06.03.2015 um 11:47 Uhr von Daniel editiert.
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088
06.03.2015, 12:13 Uhr
Yogi64



Also ich bin mal gespannt, wie das hier ausgeht, vor allem woran es wirklich lag, sollte es jemals rauskommen.

Der Dauer-Betrieb an einem modernen Monitor halt ich allerdings, was ich nun auf Bildern bis dato gesehen habe für reichlich suboptimal, von der verlorenen Originalität mal ganz zu schweigen. Für Testzwecke mag aber solch ein Versuchsaufbau und Verdrahtung reichen. Der Aufwand hält sich ja auch extrem in Grenzen und gestaltet sich simpel, wenn man solch Stecker hat für den PC1715.

Ist nur meine Meinung.

@Daniel
Ich wünsche Dir maximale Erfolge...
--
Wo wir stehen ist vorn - Und wenn wir hinten stehen, ist hinten vorn :-)
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089
06.03.2015, 12:30 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Gibts eigentlich zum ÜHA78 detailierte Konstruktionsunterlagen? Oder existiert die Konfiguration nur in den Köpfen der Leute die so ein Ding seziert haben?
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090
06.03.2015, 19:29 Uhr
paulotto



sicher gab es dazu detaillierte Konstruktionsunterlagen, für einige TV-Typen habe ich die sogar, leider aber nicht für die kleinen ÜHAs. Aber Hexenwerk ist das alles nicht, trotzdem aber wesentlich komplizierter als für einen normalen Trafo. Die Ansätze, die hier diskutiert werden, sind doch aber gut. Ich beschäftige mich damit erst, wenn meiner stirbt...

Gruß,

Klaus
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091
06.03.2015, 20:12 Uhr
Daniel

Avatar von Daniel

Zunächst herzlichen Dank an alle, die mich so toll mit Tipps und Hinweise unterstützt haben.

Habe soeben nach Jörgs Bauplan meinen alten Nokia-Röhrenfernseher angeschossen, aber das Bild auf dem Fernseher hat auch die gleichen springenden Buchstaben und Doppelbilder. Also der gleiche Fehler wie am reparierten K7222.

Video: http://youtu.be/HnyhI_2jjHo

Das heißt:
1.) der PC1715 bringt schon den Fehler (BWS ?)
2.) die Monitorreparatur mit obigen Wickel war erfolgreich
3.) der erste Wickel mit den Splitt-Dioden hat auch funktioniert

Ich habe es fast befürchtet, aber mein kleines Schätzchen ist kaputt. Großes Pech.
Wahrscheinlich ein Problem was nicht so oft auftritt?
Vielleicht kann mir doch noch einer weiterhelfen?

Beste Grüße
Daniel

Dieser Beitrag wurde am 06.03.2015 um 20:36 Uhr von Daniel editiert.
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092
06.03.2015, 20:54 Uhr
Yogi64



@Daniel
Wie gedenkst Du weiter zu operieren?
--
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093
06.03.2015, 21:02 Uhr
Daniel

Avatar von Daniel

@Yogi64:
Werde mir das Board vornehmen und nach russischen Chips Ausschau halten, vor allem nach den braunen. Mangels Logikanalysator werde ich wohl die Chipbezeichnungen ergoogeln um potentielle Ausfallkaditaten zu finden.

Wenn ich einen Schaltplan der ZRE hätte, könnte ich mit dem Oszi rückwärts den Fehler verfolgen. Ich tippe auf ein Schieberegister oder einen Muxer oder eben doch der RAM.

Edit: Habe hier einen Schaltplan gefunden:
http://www.tiffe.de/Robotron/PC1715/PC-1715-Schaltplaene.pdf

Dieser Beitrag wurde am 06.03.2015 um 21:10 Uhr von Daniel editiert.
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094
06.03.2015, 21:11 Uhr
Yogi64



OK, Du meinst das Mainboard des PC1715. Wenn da wirklich der "Hund" begraben liegt, würde ich Dir empfehlen in der eBucht nach günstigen Ersatzteil-Mainboards, noch besser kompletten PC1715 Ausschau zu halten (nur das Grundgerät ohne alles), anstatt da irgendwelche russischen Schaltkreise/Chips, wenn sie wirklich defekt sind, auszutauschen...

... In der Ruhe, Geduld und Ausdauer liegt die Kraft.

Alles Gute wünscht Dir
Yogi
--
Wo wir stehen ist vorn - Und wenn wir hinten stehen, ist hinten vorn :-)
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095
06.03.2015, 21:15 Uhr
Yogi64




Zitat:
Daniel schrieb
Edit: Habe hier einen Schaltplan gefunden:
http://www.tiffe.de/Robotron/PC1715/PC-1715-Schaltplaene.pdf


Na denne, aber verenne Dich nicht wieder so wie beim ZT-Wickel . Das wäre wieder nur viel Energie für nichts.

Nichts desto trotz, wollen wir nun alle wissen, wo der Hund begraben lag

Den Schaltplan hab ich mir gleich mal gespeichert, wie ich mitbekommen habe, verschwindet sowas schnell mal wieder im Daten-Nirwana...
--
Wo wir stehen ist vorn - Und wenn wir hinten stehen, ist hinten vorn :-)

Dieser Beitrag wurde am 06.03.2015 um 21:17 Uhr von Yogi64 editiert.
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096
06.03.2015, 21:36 Uhr
Daniel

Avatar von Daniel

@Yogi:
Du hast wahrscheinlich Recht. Nur sind die Teile so teuer in der eBucht...
Aber: "Kommt Zeit - kommt Rat", sagte meine Omi immer.
Es ist zwar wirtschaftlicher Blödsinn, aber es macht Spaß sich zu beweisen, dass man es reparieren kann. Und wenn's funktioniert ist das ein tolles Gefühl.

Zwischenzeitlich habe ich gedacht das erstmal liegen zu lassen und mich mal mit was Neuen zu beschäftigen. Die Raspberry Pi2 gibts schon ab 40,-Euro. Das sind interessante Teile, da kommt bestimmt noch einiges an Applikationen...
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097
06.03.2015, 21:38 Uhr
felge1966
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Die schaltung bei robbi ist da besser zu lesen:
http://www.sax.de/~zander/pc1715/pc_hw.html

Gruß Jörg
--
http://felgentreu.spdns.org/bilder/jacob120.gif
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098
06.03.2015, 21:39 Uhr
Lötspitze



@Daniel, wenn Du Dich längerfristig mit dieser alten Technik und deren Reparatur beschäftigen möchtest, solltest Du Dir eine Grundausstattung an Prüfmitteln zulegen oder jemanden einbeziehen, der so etwas hat. Denn selbst der nächste Buchteinkauf hat nicht das ewige Leben...

In Deinem Video fällt mir auf, daß nur die untere Bildhälfte betroffen ist und die hopsenden Zeichen immer wieder kommen. Ich habe keinen 1715 und kenne mich jetzt auch nicht so sonderlich aus, aber ich würde sagen, der Video-RAM ist in Ordnung und der Fehler liegt von dort aus in Richtung Bildaufbereitung. Vielleicht nur eine kalte Lötstelle oder ein schlechter Kontakt in irgendwelchen Steckverbindern.

VG Matthias
--
___________________
...geboren, um zu löten.

Wer rennen soll, muß auch mal stolpern dürfen.
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099
06.03.2015, 21:49 Uhr
Yogi64




Zitat:
felge1966 schrieb
Die schaltung bei robbi ist da besser zu lesen:
http://www.sax.de/~zander/pc1715/pc_hw.html


Auch abgespeichert habe - Vielen Dank.
--
Wo wir stehen ist vorn - Und wenn wir hinten stehen, ist hinten vorn :-)
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100
06.03.2015, 21:53 Uhr
Yogi64



@ Lötspitze
Ewig ist nur der Tod! Es ist ein stetiges und ständiges abwägen, ob Ja oder Nein - was die eBucht betrifft, insbesondere bei historisch technischen/elektronischen Dingen, ohne Garantie(n).
--
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101
06.03.2015, 21:54 Uhr
Daniel

Avatar von Daniel

@Matthias
Stimmt, ohne Prüfmittel steht man ganz schön auf dem Schlauch. Ich wohne in der Nähe von Zschopau. Gibt's jemanden hier im Forum, der auch in meiner Gegend wohnt und eine Prüfausrüstung hat?


Zitat:
Vielleicht nur eine kalte Lötstelle oder ein schlechter Kontakt in irgendwelchen Steckverbindern.



Gute Idee - Danke!

Gruß
Daniel
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102
06.03.2015, 22:00 Uhr
Yogi64



@ Daniel
Ich denk da sucht man sich echt dämlich ohne Erfahrung und Prüfmittel...
--
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103
06.03.2015, 22:06 Uhr
Daniel

Avatar von Daniel

@Yogi
Ja, stimmt schon. Aber ein Gutes hat's doch gebracht: Defekte ÜHA78's sind kein Problem mehr. Wickel funktioniert auch ohne Splitt-Dioden und wenn man noch Hochspannungskupferdraht mit umsponnener Seide verwendet, spart man sich sogar die Zwischenlagen und hat so ein Teil in 10-20 Minuten gewickelt.

Gruß Daniel
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104
06.03.2015, 22:08 Uhr
Rolly2



Hallo Daniel,
Ich würde deinen 1715 instandsetzen. Du musst ihn mir nur zusenden oder vorbeibringen. PN bitte.
VG. Andreas

Dieser Beitrag wurde am 07.03.2015 um 07:55 Uhr von Rolly2 editiert.
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105
06.03.2015, 22:13 Uhr
Yogi64




Zitat:
Daniel schrieb
Aber ein Gutes hat's doch gebracht: Defekte ÜHA78's sind kein Problem mehr. Wickel funktioniert auch ohne Splitt-Dioden und wenn man noch Hochspannungskupferdraht mit umsponnener Seide verwendet, spart man sich sogar die Zwischenlagen und hat so ein Teil in 10-20 Minuten gewickelt.


Wenn das nachweisslich das Monitorproblem löst, kannst hierauf ne Kleingewerbe anmelden, um ZTs für die alten PC1715 - Monitore zu ersetzen bzw. zu reparieren...
--
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106
06.03.2015, 22:32 Uhr
Yogi64




Zitat:
Rolly2 schrieb
Hallo Daniel,
Ich würde deinen 1715 instantsetzen. Du musst ihn mir nur zusenden oder vorbeibringen. PN bitte.


Das scheint hier der Profi mit praktischer Erfahrung zu sein, und nur eine Frage der Euronen.

Vielleicht aber noch preiswerter, als sich selbst seine Zeit zu stehlen, zu ärgern, oder gar noch in der Bucht noch mehr Lehrgeld zu zahlen...

Es muss jeder für sich selbst entscheiden.
--
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Dieser Beitrag wurde am 06.03.2015 um 22:49 Uhr von Yogi64 editiert.
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107
06.03.2015, 22:47 Uhr
Yogi64



@ Rolly2
Im Osten = damals DDR gab es (auch) mal Instant-Kaffee.... Kennt den noch wer???
--
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108
06.03.2015, 23:51 Uhr
holm

Avatar von holm

Daniel ich wohne in Kleinschirma bei Freiberg.

Gruß,

Holm
--
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109
07.03.2015, 07:59 Uhr
Rolly2



Yogi64 = ???

Nur eventuell defekte Teile müssen besorgt oder erstattet werden. Ende!

Andreas
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110
07.03.2015, 10:47 Uhr
Yogi64



@ Rolly2
Das ist OK. Dann wissen wir aber trotzdem alle nicht, wo das Problem lag/war, oder gibt es dann hier ein öffentlichen Reparaturbericht zu diesem spez. Fall? Wir wollen doch hier schliesslich nicht dumm sterben, ok ich jedenfalls nicht.
--
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111
07.03.2015, 11:13 Uhr
Daniel

Avatar von Daniel

@Andreas, besten Dank für Dein Angebot. Habe Dir eine PN geschickt.

@Holm, Du wohnst ja nur 30 km weg. Das wäre auch eine Option.


Zitat:

Wenn das nachweisslich das Monitorproblem löst, kannst hierauf ne Kleingewerbe anmelden, um ZTs für die alten PC1715 - Monitore zu ersetzen bzw. zu reparieren...



@Yogi, eine Einzelanfertigung und eine Kleinserie sind nochmal himmelweite Unterschiede. Ich halte meine "Wickelleistung" für nichts besonderes, weil alle die sich mit Röhrengeräten beschäftigen (vor allem in Hinblick auf das Entladen der Bildröhre etc., was ja wegen der Hochspannung nicht ganz ungefährlich ist) und mit dem Lötkolben umgehen können, können sich bestimmt auch so eine Spule bauen. Das allgemeine Problem liegt eher an magelnden physikalisch-elektrischen Kenntnissen bzw. mechanischer "Schraubererfahrung", das kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Natürlich sind auch Prüfmittel und Werkzeug wichtig.


Zitat:
Das ist OK. Dann wissen wir aber trotzdem alle nicht, wo das Problem lag/war, oder gibt es dann hier ein öffentlichen Reparaturbericht zu diesem spez. Fall? Wir wollen doch hier schliesslich nicht dumm sterben, ok ich jedenfalls nicht.


Edit:
@Yogi: Ich denke das kann man erst sagen, wenn man den Fehler gefunden und behoben hat. Ich werde Dich informieren was es war.

Dieser Beitrag wurde am 07.03.2015 um 12:00 Uhr von Daniel editiert.
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112
07.03.2015, 11:22 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Der Beitrag in 103 lässt mich hellhörig werden - das sind hochinteressante Informationsbruchstücke, die leider in so einem Forum viel zu schnell wieder im grauen Rauschen versinken:

Hochspannungskupferdraht, mit Seide umsponnen; ohne Zwischenisolierlagen, ohne Dioden, ggf. mit relativ wenig Aufwand nachbaubar?

Ist das nur eine Vision oder in greifbarer Nähe? Falls letzteres, könnte man da eine konkrete Anleitung draus machen die nachvollziehbar ist?

Mir ist schon klar dass es ein heisses Eisen ist, Laien dazu "anzustiften" an den Innereien eines Monitors rumzufriemeln. Aber auch da sollte es doch paar eindeutige Empfehlungen geben? Ich würde beispielsweise auf Verdacht nie ans Innere so eines Monitors rangehen, wenn der nicht vorher mindestens einen Tag lang vom Netz getrennt war. Keine Ahnung ob die Zeitspanne effektiv ist, hab aber schon mal von jemandem gehört der elend eine gewischt bekommen hat, obwohl der Monitor schon ca. eine Stunde vom Netz war...
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113
07.03.2015, 11:35 Uhr
Daniel

Avatar von Daniel

@Micha: eigentlich braucht man nur einen Draht der eine sehr hohe Durchschlagsspannung hat. Normaler Kupferlackdraht hat zwischen 500 und 1700 Volt. Es gibt auch welchen mit 2300 Volt und vielleicht auch höher, aber bei dieser geringen Stärke von 0,10 mm ist der Lack auch dünner.

Ich dachte da an sowas (10kV Durchschlagsspannung): http://www.spulen.com/tex-e-kupferlackdraht-3l-0-2-mm-50-g.html
Problem: Der Draht ist zu dick. Die Spule wird zu groß.

Dieser Beitrag wurde am 07.03.2015 um 11:36 Uhr von Daniel editiert.
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114
07.03.2015, 11:45 Uhr
sylvi



Hallo,
ein Tag vom Netz ist nicht sicher. Bildröhre muss auf jeden Fall entladen
werden, wie findet sich auch hier im Forum. Große Elkos sollte man auch entladen.
lg
sylvi
--
Meine Uhr ist eingeschlafen
Ich hänge lose in der Zeit
Ein Sturm hat mich hinausgetrieben
Auf das Meer der Ewigkeit
Asyl im Paradies, Silly
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115
07.03.2015, 11:52 Uhr
Yogi64




Zitat:
Micha schrieb
Ich würde beispielsweise auf Verdacht nie ans Innere so eines Monitors rangehen, wenn der nicht vorher mindestens einen Tag lang vom Netz getrennt war. Keine Ahnung ob die Zeitspanne effektiv ist, hab aber schon mal von jemandem gehört der elend eine gewischt bekommen hat, obwohl der Monitor schon ca. eine Stunde vom Netz war...


Als ich noch jung war voller Sturm- und Tatendrang, Elektronik begeistert, griff ich mal in ein altes DDR-TV-Röhren Gerät aus Stassfurt, ordentlich vom Netz getrennt allerdings wohl noch nicht lang genug...

Das war das CorpusDelicti



... Ich hab dann so eine geballert bekommen, weiss nicht mehr genau wo ich ran gekommen bin, aber das werde ich mein Lebtag nicht vergessen. Ich denke es war ein Hochspannungs-Elko, der nicht entladen war, dann aber über mich.

Seit dem hab ich grössten Respekt von im insbesondere stromlastig speicherführenden Teilen (Lade-Elkos), Geräten und Bauelementen. Gehe da auch nur ungern ran. Nur, wenn lange genug aus....

Bissel zur Geschichte und Unterhaltung, das war btw. mein 2. TV-Gerät, wesentlich ungefährlicher - OK auch noch TV-Röhre mit einem russischem ZT, der Rest aber schon relativ modern mit Transistoren und IC's, ganz wichtig mit West-Pal-Modul



Allerdings hat Nina Hagen für den Beweis den Farbfilm vergessen

Back to the Topic...

Nicht die Spannung ist es, sondern durch die Last = Widerstand, gleich Ampere ist das gefährliche... Ohmsche Gesetz. Oder auch -> macht doch watt ihr vol(l)t. Leistungsgesetz
--
Wo wir stehen ist vorn - Und wenn wir hinten stehen, ist hinten vorn :-)

Dieser Beitrag wurde am 07.03.2015 um 11:55 Uhr von Yogi64 editiert.
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116
07.03.2015, 11:54 Uhr
Alex-70




Zitat:
Ja, stimmt schon. Aber ein Gutes hat's doch gebracht: Defekte ÜHA78's sind kein Problem mehr. Wickel funktioniert auch ohne Splitt-Dioden und wenn man noch Hochspannungskupferdraht mit umsponnener Seide verwendet, spart man sich sogar die Zwischenlagen und hat so ein Teil in 10-20 Minuten gewickelt.


Da werd ich aber auch hellhörig. Die Wickeltechnik-Bude, wo ich damals große Hoffnungen ins Wickeln gesetzt hat, ist leider abgetaucht. Wenns mit dem "Seiden"-Draht einfacher geht, sollte Hausfertigung machbar sein.
Welche Stärke-wieviele Lagen dann?
Habe noch so viele Monitore liegen!
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117
07.03.2015, 11:55 Uhr
Micha

Avatar von Micha

Das ist interessant!
So ein Gebinde für 30 Euro hat 125m Draht und soll eine Durschlagsspannung von 10kV haben. Leider hab ich jetzt die Geometrie Deiner Pflasterspule nicht zur Hand, aber aus Deinen Angaben in 025 entnehme ich, dass Du insgesamt 26 Lagen a 70 Windungen, also insgesamt 1820 Windungen(?) gewickelt hast. Wenn ich dass Pi mal Daumen mit nem geschätzten mittlerern Spulendurchmesser von etwas über 2cm umrechne, könnten die 125 Meter Draht fast passen.
Wahrscheinlich ist es in Wirklichkeit nicht ganz so einfach. Bin aber trotzdem SEHR gespannt ob das hier zu ner aufwandsminimierten Lösung hinführen könnte!
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118
07.03.2015, 12:03 Uhr
Daniel

Avatar von Daniel

@Micha: Wenn es mechanisch passt, ist der Draht aber noch zu teuer. Man braucht ca. 200m also 2 Gebinde = 60 Euro. Lohnt sich nicht wirklich. Das Wickeln mit diesem Draht erspart die Lagenisolierung und damit Arbeitszeit.

Aber vielleicht gibt's noch ein anderes Material mit ähnlichen Eigenschaften zum günstigeren Preis. Also Googelt mal alle fleißig...

Dieser Beitrag wurde am 07.03.2015 um 12:11 Uhr von Daniel editiert.
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119
08.03.2015, 13:57 Uhr
ADDERLY



@Daniel,
Dann hat der Bau des Adapters wenigstens Gewissheit gebracht.
Somit wuerde sich das Nachwickeln lohnen.
Mitte der Woche kriege ich endlich etwas "Roedeldraht", dann kann ich mein Glueck versuchen...
--
Gruss Frank

"Lieber Gott,: Bitte schmeiss Hirn vom Himmel; ...oder Steine, Hauptsache Du triffst Jemanden !..."
...und 'ne Tuete Schweineohr'n
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120
08.03.2015, 15:26 Uhr
edbru



Leute, ich bewundere Euch!
Mit dünnem Draht hab ich echte Probleme.
Alles was die Feinmotorik angeht und festhalten bei den Isolationslagen.
Fädeltechnik kann ich noch und mag diese aber wie Micha mal sagte: wo habt Ihr die dritte Hand?
--
ich brauch es nicht, so sprach der Rabe.
Es ist nur schön wenn ich es habe.
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121
08.03.2015, 16:28 Uhr
Yogi64



@ edbru
da stimm ich Dir 100% zu - ich denke und glaube ein Topflappen häckeln oder stricken ist einfacher.

Ich hab wie schon erwähnt 2mal was am Netzteiltrafo gewickelt und auch ne FlachRelais48-Spule auf Maß, in meinem Alter muss ich das aber nicht mehr wirklich haben - das ist voll der Stress... bzw. nur was für Leute mit Muße.
--
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