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Robotrontechnik-Forum » Technische Diskussionen » Frage zum Bastlerbeutel 29 » Themenansicht

Autor Thread - Seiten: -1-
000
26.02.2025, 07:27 Uhr
Dallas



Hallo zusammen,

ich habe mit Analogtechnik eher weniger zu tun bin eigentlich mehr in der digitalen Welt zu Hause.

Die Schaltung im o.g. Bastlerbeutel hat eine Auflösung von 1mV/°C. Weiter unten im Text wird beschrieben, wie die Schaltung zu ändern ist um eine Auflösung von 10mV/°C zu erreichen.
Ich verstehe aber die Berechnung der Widerstände R4 und R6 nicht.

Kann mir jemand die korrekten Werte der Widerstände für die Schaltung mit 10mV/°C hier posten ?

Danke und Gruss
Dallas
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001
26.02.2025, 09:11 Uhr
ralle



Meinst du den Temperaturfühler? Oder die Anzeige mit dem C520?
--
Gruß Ralle

Wenn Sie dazu neigen, Bedienungsanleitungen zusammen mit dem Verpackungsmaterial wegzuwerfen, sehen Sie bitte von einem derart drastischen Schritt ab!...
... Nachdem Sie das Gerät eine Weile ausprobiert haben, machen Sie es sich am besten mit dieser Anleitung und ihrem Lieblingsgetränk ein oder zwei Stunden lang in Ihrem Sessel bequem. Dieser Zeitaufwand wird Sie dann später belohnen...

aus KENWOOD-Bedienungsanleitung TM-D700
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002
26.02.2025, 09:17 Uhr
Dallas



Mir geht es um den Temperaturvorsatz, nicht den C520 Teil.
Ganz konkrekt ab Seite 5 im Abstz 4. des Begleitheftes.
Dort wird beschrieben wie die Schaltung geändert werden muss um von einer Auflösung von 1mV/°C auf 10mV/°C zu kommen.
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003
26.02.2025, 09:19 Uhr
rm2
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Avatar von rm2

Hallo dallas,

kannst Du bitte das einscannen, nicht jeder hat die Doku zum Bastelbeutel 29 vorliegen.


mfg ralph
--
.
http://www.ycdt.net/mc80.3x . http://www.ycdtot.com/p8000
http://www.k1520.com/robotron http://www.audatec.net/audatec
http://www.ycdt.de/kkw-stendal
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004
26.02.2025, 09:29 Uhr
Dallas



Ok, habe das PDF mal hier abgelegt:

https://mega.nz/file/Sx4iiJrb#jlRQcdeFX-Qhf4SxE2qQNGIHMqa-Gv49b2yuGF5V4VA
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005
26.02.2025, 11:16 Uhr
Bert




Zitat:
rm2 schrieb
... bitte das einscannen, nicht jeder hat die Doku zum Bastelbeutel 29 vorliegen.


Gibt's schon:
https://www.bastler-beutel.de/Download/PDF/BBpdf/BB_29.pdf

@Dallas:
Hast Du den Abgleich für 1°C/mV schon durchgeführt?
Passt die negative Spannung, die vom B555 erzeugt wird?

Wenn ja, muss die neue Kombination aus R1+R4 gleich der alten Kombination sein.
Damit wird der Abgleich auf die Referenzspannung (B589) gemacht.

Beispielwerte für 1°C:
R*1 = 1.225 kOhm
R4 = 3.300 kOhm
Summe = 4.525 kOhm

neue Kombination (Beispiel) für 0.1°C:
R*1 = 100 Ohm
R4+ = 4.425 kOhm
Summe = 4.525 kOhm

Die neue Kombination aus R2+R6 muß 10 mal größer sein.
Beispielwerte für 1°C:
R2 = 180 Ohm
R6 = 820 Ohm
Summe = 1000 Ohm

neue Kombination (Beispiel) für 0.1°C:
R2 = 1800 Ohm
R6 = 8200 Ohm
Summe = 10.000 kOhm

Wenn der Abgleich stimmt, dann kommen nun bei 0°C 0 mV raus und bei 25°C sind es dann 250 mV:

--
Viele Grüße,
Bert
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006
26.02.2025, 12:20 Uhr
Dallas



Hallo Bert,

vielen Dank für die Berechnung. Ich probiere es heute mal aus.
Die negative Spannung habe ich mit einem LT1054 erzeugt.
Bei angelegten +5V kommen ca. -4,8V da raus.

Gruß Lutz

Dieser Beitrag wurde am 26.02.2025 um 12:22 Uhr von Dallas editiert.
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007
Heute, 10:40 Uhr
Bert



Die -4,8 V sollten als negative Spannung reichen.

Die ganze Schaltung lebt vom Abgleich. Sowohl die Referenz (von 1,20 V bis 1,25 V) als auch der Temperatursensor (Iref - 60,6 µA bis Iref + 28,7 µA) haben (theoretisch) eine erhebliche Streuung.
Dazu kommt noch der Eingangsoffset vom OPV (z.B. bis zu 15 mV beim B081).

Damit nach der Anpassung der Nullpunktabgleich (R1) einfacher wird, startet man mit den Werten der unmodifizierten Schaltung.
Meine Werte 1:1 zu übernehmen dürfte nur zufällig zum Erfolg führen, weil ich für die Simulation ideale Bauteile angenommen habe.
--
Viele Grüße,
Bert
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