Steuerung ASPW

(=Ablaufsteuerung Speicherprogrammiert Weiterentwickelt)
Im Jahr 1986 entwickelte Erfurt Electronic die Steuerung ASPW als Nachfolgeprojekt einer Steuerung namens ASP. Einsatzgebiete der ASPW waren:


Steuerung ASPW

Spritzgießautomat, der mit ASPW gesteuert werden konnte.

Die ASPW bestand aus einer Rückverdrahtungseinheit, in die Kassetten mit Leiterplatten eingesteckt wurden. Die Steuerung war in der Lage, bis zu 512 Ein- bzw. Ausgänge zu bedienen. Über zusätzliche Steckkarten war auch die Verarbeitung analoger Größen möglich.

Die Verarbeitung der Daten erfolgte durch einen diskret aufgebauten Bitprozessor mit einer Zykluszeit von 3,6 ms und einer Busbreite von 16 Bit. Das Programm war auf vier EPROMs U2716 aufgeteilt.

An Steckkarten existierte für die Steuerung:


ASPW-ROM-Modul und -Prozessorkarte

ASPW-Karten I/O und O-T8/3

Die Programmierung der Steuerung wurde entweder durch ein spezielles, in einen Koffer eingebautes Programmiergerät TPG-ASP oder durch einen Computer MC80.21 vorgenommen. Beide Geräte ermöglichten:


Programmiergerät TPG-ASP

Zur Fehlersuche in der Steuerung gab es einerseits eine spezielle Steckkarte IB2A, die Speicherzellen und Eingangszustände anzeigen sowie Ausgangszustände setzen konnte.

Es ist denkbar, dass die ASPW das Vorgängerprojekt der EFE700 war, wobei der ASPW im Gegensatz zu EFE700 der Kommunikationsprozessor für die komfortable Online-Bedienung fehlt.

Von der ASPW sind heute noch einige Exemplare im produktiven Einsatz.


Steuerung ASP

(=Ablaufsteuerung Speicherprogrammiert)
Diese von Erfurt Electronic produzierte Steuerung für Plastspritzautomaten war der Vorgänger der ASPW. Gegenüber der ASPW war die ASP ohne CMOS-Technik aufgebaut, hatte damit einen größeren Stromverbrauch. Programmspeicher bei der ASP war 2 KByte aus Basis des Schaltkreises U555, aufrüstbar bis auf 4 KByte. Der Arbeitsspeicher war aus Schaltkreisen U202 aufgebaut.



Letzte Änderung dieser Seite: 03.01.2017Herkunft: www.robotrontechnik.de