Datenerfassungssystem A5203

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Bei diesem Gerät handelte es sich um einen Abkömmling des Bürocomputers A5120, modifiziert für die Belange der Datenerfassung. Entwickler und Hersteller war vermutlich das Buchungsmaschinenwerk. Mit dem A5203 erfolgte die Erfassung von Daten per Tastatur nach der Vorverarbeitung entweder online über die Schnittstelle an den Leitrechner oder offline durch Schreiben auf einen Datenträger (Diskette oder Magnetkassette).


Datenerfassungssystem A5203

Datenerfassungssystem K5203

Arbeit am A5203

Der A5203 war mit einem Mikrorechner aus dem K1520-Sortiment ausgerüstet. Das Gerät hatte eine spezielle Tastatur, die mit zwei Sicherheitsschlössern versehen war: eins für den Bediener und eins bei Bedarf für den Administrator. Um eventuelle Stromausfälle überbrücken zu können, hatte das A5203 akkugestützte RAM-Speicher. Die Bildschirmauflösung betrug auf Kundenwunsch 80x24 Zeichen oder umschaltbar 64x16 / 40x12 Zeichen. Als Schnittstelle zum übergeordneten Rechner kamen V.24 und IFSS in Frage, ersteres auch unter Zwischenschaltung von Modems oder GDN. Das A5203 war mit einem 8-Zoll-Diskettenlaufwerk MF3200 bestückt, das lokale Datenspeicherungen bis 250 KByte pro Diskette ermöglichte.

Als Betriebssystem kam SIOS zum Einsatz, wahrscheinlich in ROM-Variante.

Der Hersteller versprach sich einen vielfältigen Einsatz: Irgendwie scheint das System aber nicht den rechten Anklang gefunden zu haben, denn über praktische Einsätze dieses Geräts ist bislang nichts bekannt. Damit ist zu vermuten, dass die Produktion sehr bald wieder eingestellt wurde.

Vom A5203 wurde das Terminal K8927 als Sondervariante für Platzreservierungszwecke abgeleitet.

Das A5203 gilt heute als ausgestorben.




Letzte Änderung dieser Seite: 29.11.2016Herkunft: www.robotrontechnik.de