Konvertier-Arbeitsplatz

Bedingt durch die Vielzahl an unterschiedlichen Datenträgern wurden spezielle Arbeitsplätze notwendig, die eine Umkopierung der Daten auf andere Datenträger ermöglichten.

In der Frühzeit der EDV waren dies besonders Rechner, die eine Umkopierung von Magnetbandkassetten auf Spulenmagnetbänder vornahm. Magnetbandkassetten waren ein beliebter Datenträger bei den Buchungsmaschinen, während Spulenmagnetbänder im Großrechnerumfeld benutzt wurden. Ein direktes Einlesen der Kassetten am Großrechner war nicht effektiv, da dadurch wertvolle Rechenzeit verloren ging. Daher ging man zu dezentralen Lösungen in Form von Konvertierrechnern über.


Konvertierarbeitsplatz Magnetband-Magnetkassette

Mit dem Aufkommen der Bürocomputer in den 1980er Jahren konnten viele Arbeiten jetzt ohne Großrechner erledigt werden und so kam das Problem des Bearbeitens von Lochbändern, Lochkarten, Magnetbandkassetten, Magnetbändern, Magnetkarten und Disketten auf die Bürocomputer zu. Speziell für die K1520-Rechner gab es verschiedene Controllerkarten, um die einzelnen Geräte ansteuern zu können.


Las und schrieb fast jedes Format: Rechner MRES

Mit der Entwicklung des Netzwerkes ROLANET gab es dann nochmal die Notwendigkeit von Konvertierrechnern: Da die ESER-Rechner keine direkte ROLANET-Verbindung realisieren konnten, wurden Bürocomputer EC1834 eingesetzt, die mit einem KIF-Adapter und einer ROLANET-Karte bestückt waren und im Automatikmodus den Datenaustausch vornahmen.


Konvertiergenie: Rechner A5130 mit
Kassettenlaufwerk, Bandlaufwerk und Diskettenlaufwerk.



Letzte Änderung dieser Seite: 29.11.2016Herkunft: www.robotrontechnik.de